Next Generation Women in Jazz – Das Preisträgerinnenkonzert

Seit 2006 treffen sich Jazzmusikerinnen aus aller Welt in Halle und feiern eine der interessantesten Musikrichtungen der Neuzeit – den Jazz! In der Szene des deutschen Jazz hat das Festival für weibliche Künstlerinnen immer noch ein Alleinstellungsmerkmal. Das Programm des Festivals wird die besondere Vielfalt des heutigen Jazzangebotes reflektieren und das musikalische Können und die leidenschaftliche Ausdrucksstärke der Jazzmusikerinnen auf den Festivalbühnen präsentieren. Am Dienstag, den 5. Mai, findet in der Georgenkirche Halle das Jazzpreisträgerkonzert „Next Generation Women in Jazz“ statt, bei dem drei junge Musikerinnen mit ihren Bands in einem Live-Contest auftreten. Jede Künstlerin spielt ein 45-60-minütiges Set, und das Publikum kann per Handy für seine Favoritin abstimmen, zusätzlich bewertet eine Jury aus Festivalleitung, Journalist/-innen und Musiker/-innen. Hier stellen wir die drei Gewinnerinen Anne-Marie Herda (Camona), Tamara Lodge (Me&T) und Pinar Tatlikazan vor.
1. Gewinnerin: Anne-Marie Herda (Camona)

Camona – Anne-Marie Herda – verbindet Jazz, Soul und R’n’B zu einem warmen, groovegetragenen Sound. Ehrlich, direkt und geprägt von ihrem unverwechselbaren Timbre.
Mit ihrer achtköpfigen Band samt markanter Brass Section schafft sie Konzerte voller Nähe, Tiefe und Energie.
Line Up: Camona / Anne-Marie Herda (voc), Paula Rösner (Keys), Flo Hasenfuss (g), Thomas C. Tito (b), Linus Bahr (dr), Kolja Keller (tp), Friederike Lenz (altosax), Baraq Sushil (tenorsax), Linus Berg (tb)
2. Gewinnerin: Tamara Lodge (Me&T)

Das deutsch-britische Duo "Me&T" um Tamara und Tristan Lodge experimentiert mit Pop- und Jazz-Elementen. Ihre Musik verbindet innovatives Sounddesign mit ehrlichen, nahbaren Geschichten über das Leben, wie es ist.
Line Up: Tamara Lodge (voc), Tristan Lodge (g, Synth, p), Dominik Erler (dr), Chris Dude (b, synth-b)
3. Gewinnerin: Pinar Tatlikazan (Quartet)

Pinar Tatlikazan und ihr Quartet widmen sich der Musik der türkischen Sängerin Tülay German, die in den 1960er/70er Jahren Jazz, Chanson und anatolische Volksmusik verband.
Inspiriert von ihren politisch geprägten Liedern entwickelt das Berliner Ensemble eigene Arrangements mit Reharmonisation, ungeraden Metren und kollektiver Improvisation – ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Line Up: Pinar Tatlikazan (voc), Aarón Castrillo (dr), Eren Solak (p), Maik Kleer (fretless bass)

