Das 25. Jugendmusikfest in Sachsen-Anhalt, „furiosa“, ist erfolgreich ausgeklungen

Das Jugendmusikfest Sachsen-Anhalt hat vom 19. September bis 4. Oktober seine 25-jährige Auflage erlebt. Trotz erschwerter Bedingungen konnten in der Corona-Zeit die Mehrzahl der ursprünglich geplanten Konzerte durchgeführt werden. „Wir sind sehr glücklich, dass unter größten Anstrengungen unsere Partner die Konzerte möglich gemacht haben. Kirchengemeinden haben teilweise Gemeindehäuser und Partnerkirchen angemietet, um die Abstandsregeln für Publikum und Künstler wahren zu können“, fasst die Direktorin des Jugendmusikfests Katrin Brechmann die besonderen Herausforderungen des Jubiläumsfestes zusammen.

Dietmar George, Geschäftsführer des Landesmusikrats Sachsen-Anhalt, freut sich insbesondere darüber, „dass unsere Partner und wir es den Kindern und Jugendlichen ermöglichten, auch unter diesen Corona-Voraussetzungen wieder zu musizieren und nachzuweisen, wie wichtig dieses gemeinsame Erleben von Kunst und Musik ist.“ Allen Beteiligten möchte er für das in den 25 Jahren Jugendmusikfest gewachsene Vertrauen Danke sagen.

 



Ein Schwerpunkt lag auf der beliebten Reihe „In capella“, bei der Kirchenräume – und in Zeiten von Corona auch alternative Veranstaltungsorte – von „Jugend musiziert“-Teilnehmern und Teilnehmerinnen in Wilsleben, Dessau, Zeitz, Bad-Dürrenberg, Wettin und Beuster bespielt wurden. In insgesamt drei Workshops – „Makin’ Jazz“, „Rock Up!“ sowie dem Kammermusikkurs „Stretta“ – konnten junge Musiker und Musikerinnen ihr Können unter Anleitung von Profis weiterentwickeln. Weitere Höhepunkte waren das Konzert „Klangwelten“ des Landes-Akkordeon-Ensembles Sachsen-Anhalt am 27. September in Aschersleben sowie der traditionelle „Tag des Singens“ am 2. Oktober, an dem mehr als 40 Kindergärten und Schulen mitgewirkt haben.

Der neue Name des Festivals „furiosa“ soll den besonderen Anspruch untermauern: Es geht um die Leidenschaft zur Musik und darum, diese Begeisterung untereinander zu teilen und an die Hörer weiterzugeben. Das deutschlandweit einzigartige Format gibt Kindern und Jugendlichen bis zum 27. Lebensjahr die Möglichkeit, sich in einem eigenen Landesfestival zu präsentieren. Dabei werden sie teils von Berufsmusikern unterstützt.

In Trägerschaft des Landesmusikrates Sachsen-Anhalt wird das Jugendmusikfest vom Land Sachsen-Anhalt gefördert und hat in diesem Jahr die Unterstützung von der Finanzgruppe Ostdeutscher Sparkassenverband, der ÖSA – Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt, Ströer Media, Abellio Mitteldeutschland und pandamedien erhalten. Das Jugendmusikfest ist Kulturpartner von MDR KULTUR. Auch in diesem Jahr hat Gabriele Brakebusch, Präsidentin des Landtages von Sachsen-Anhalt, die Schirmherrschaft übernommen.