Offene Türen im Elfenbeinturm zur Langen Nacht der Wissenschaften in Halle

Das Feuerwerk auf dem Von-Seckendorff-Platz ist jedes Jahr ein Höhepunkt im Programm der Langen Wissenschaftsnacht der MLU. (Foto: Theresa Pfahl)

Glanduläre Trichome, Analyse von DNA-Sequenzen, Proteinmodeling und Strukturermittlung, Anästhesie zum Anfassen und Thermographie gehören normalerweise nicht zu den Dingen, denen man sich am Freitagabend, den 5.7.2019, widmet. Doch wenn die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einmal im Jahr zur Langen Nacht der Wissenschaften (LNdW) lädt, dann strömen die Besuchermassen auf die verschiedenen Campusse und in die vielen Labore der Lehranstalt.

Die Wissenschaftsnacht zählt inzwischen seit 18 Jahren mit ihren Tausenden Besuchern zu den größten Veranstaltungen in Halle. Eine Bahnlinie verbindet an diesem Abend die vielen Veranstaltungsorte an denen die Studenten, Dozenten, Professoren und Mitarbeiter der Uni Einblicke in ihre Arbeit geben. So erfährt man, dass „Glanduläre Trichome“ Drüsenhaare auf Blättern und Stängeln von Pflanzen sind. Sie produzieren viele biologische Substanzen, die als Bestandteil von ätherischen Ölen schon seit Jahrtausenden als Medizin und Kosmetika genutzt werden. Natürlich kommt bei der LNdW auch der Spaß nicht zu kurz. Es gibt Theateraufführungen, Filme, unterhaltsame Experimente und Vorlesungen. Außerdem wird auf dem zentralen Universitätsplatz zu Livemusik getanzt, das Universitätssportzentrum präsentiert seine Tanzgruppen und Athleten, dazu wird gegrillt und Bier ausgeschenkt.



Im letzten Jahr konnten die Besucher zwischen 320 Veranstaltungen wählen, und auch 2018 wird es eine große Angebotsfülle geben. Die 17. Auflage der langen Wissenschaftsnacht am 6. Juli 2018 in Halle beweist einmal mehr, wie eng und produktiv die Zusammenarbeit der MLU Halle mit den hiesigen Forschungseinrichtungen ist. Die Lange Nacht der Wissenschaften macht neuerlich den Wissenschaftsstandort Halle für jeden Interessierten sichtbar und beweist, wie fest verankert und unverzichtbar die Wissenschaft in der Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts ist. Ermöglicht wird dies natürlich durch großzügige Sponsoren.

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