Spielen: wie die Sicherheit für Jung und Alt im Internet sichergestellt wird

Das Spielen ist uns in die Wiege gelegt. Wir lernen dabei wichtige Zusammenhänge und soziales Verständnis. So verwundert es kaum, dass sich Menschen bis ins hohe Alter davon begeistert zeigen. Insofern kommt es immer häufiger vor, dass sich auch Senioren in die modernen virtuellen Welten wagen, in denen sich Kinder längst heimisch fühlen. Allerdings gilt es für sämtliche Altersgruppen Dinge zu beachten.



Virtuelle Welten sicher erleben

Wer sich heute mit nur wenigen Klicks in das Internet begibt, kann hier neben Kultur, Nachrichten, Lokalem und Sport ebenfalls Inhalte finden, die nicht unbedingt für jedes Alter gemacht sind. Auch wenn das spielerische Erleben einen wichtigen Lerneffekt hat, ist die virtuelle Welt doch oftmals sehr direkt und grob. Allerdings lässt sich nicht abstreiten, dass sie ebenso ihre schönen Seiten hat. So lassen sich etwa auch in Zeiten von Corona lebendige Musikszenen entdecken oder Events zum Mitmachen von zu Haus aus erleben, wie das DreamHack Leipzig, das in der „Home Edition“ Anfang des Jahres abgehalten wurde.

Um jedoch im Umgang mit dem Internet das Maximale an Schutz sicherzustellen, gilt es Medienkompetenz aufzubauen. Das bedeutet für junge Menschen ebenso wie für reifere Arbeit. Denn der verantwortungsvolle Umgang mit der Online-Welt basiert auf der eigenen Kenntnis. Umso wichtiger ist, dass Eltern ihren Kindern oder die Kinder später dann ihren Großeltern oder Eltern die Gefahren, die online zu finden sind, näher bringen und sie dahingehen sensibilisieren. So können dann Inhalte kritischer bewertet und eine Auseinandersetzung mit dem Gesehenen angestoßen werden.

Bei der Nutzung des Internets spielt vor allem die Verwendung der persönlichen Daten eine wichtige Rolle. Gerade junge Menschen sind oft sehr leichtfertig im Umgang mit ihren individuellen Informationen. So landen schnell Klarnamen, Adressen oder Fotos im Netz und was einmal dort ist, wird nicht mehr vergessen. Somit gilt es früh Regeln zu schaffen, die klarmachen, wie wichtig es ist, persönliche Inhalte zu beschützen. Optimal gelingt der Eigenschutz im Übrigen durch sichere Passwörter. Gespeichert in einem Passwort-Manager können Sie Passwörter verwalten und gehen nicht verloren. So können nicht nur bestimmte Bereiche auf dem PC oder dem Smartphone geschützt werden. Viel mehr erlauben die Kennwörter einen gezielten Umgang mit sensiblen Daten und eine Verantwortlichkeit für diese.



Klare Absprachen treffen

Für Eltern, aber auch für alle anderen Nutzer der virtuellen Welt gilt es Regeln zu schaffen. Diese sorgen zum einen für klare Vereinbarungen; andererseits wird mit ihnen jedoch ebenfalls abseits von Passwörtern und Co. eine Sicherheit innerhalb der Familie aufgebaut. Schließlich kann der Verlust von Daten oder besser deren Bekanntwerden für sämtliche Familienmitglieder Folgen haben. Diese Regeln und Absprachen müssen somit einen für alle nachvollziehbaren verbindlichen Charakter haben. Das hat im Übrigen nicht nur den Hintergrund, den Nachwuchs vor den Gefahren zu schützen, sondern auch einen Rechtlichen. Gibt es Probleme mit dem Gesetz, da etwa eine Urheberrechtsverletzung begangen wurde, können die Eltern dafür nicht so einfach haftbar gemacht werden.

Darüber hinaus sollte der Schutz der Privatsphäre oberste Priorität haben. Gerade im Kontext der sozialen Netzwerke braucht es ein gemeinsames Vorgehen, um die Profileinstellungen richtig vorzunehmen, damit nicht alle Menschen wissen, was der Nachwuchs gerade tut, wo er sich aufhält oder welche Interessen er hat.



2021 könnte das Jahr des Cloud Gaming werden

Die klassischen Spiele haben längst einen mächtigen Konkurrenten erhalten. Im Schatten der PCs und Konsolen wächst ein Ungeheuer heran, das den Gaming-Markt komplett auf den Kopf stellen könnte. Die Rede ist vom Cloud Gaming: Es könnte nicht nur die Spielehersteller, sondern auch die Hardware-Industrie schmerzhaft treffen. Die Idee hinter dem Cloud Gaming ist denkbar einfach, gespielt wird vollständig extern, also auf den Servern in einem Rechenzentrum eines Anbieters. Auf dem eigenen PC ist damit keinerlei Download oder eine Installation mehr notwendig. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass man als Spieler weder eine Konsole noch einen leistungsstarken PC benötigt - mit einem Abo und einem Notebook von der Stange können beim Cloud Gaming hochauflösende Spiele gespielt werden. Das gesamte Spielgeschehen wird über die hauseigene Internetverbindung an die externen Rechner verschickt und man erhält im Gegenzug die Datenpakete mit der weiteren Spielentwicklung, so einfach kann Gaming 2021 sein.

VR-Spiele drängen immer weiter in den Markt

Besonders in den letzten Jahren konnte man beobachten, wie immer mehr Hersteller sich der VR-Technologie zuwendeten. Dadurch gerieten die Preise unter Druck und mittlerweile können VR-Brillen im Set bereits für wenige Hundert Euro erworben werden. Es gibt zurzeit auch ein dementsprechend großes Angebot an Spieleplattformen, so setzten Playstation oder Nintendo mit ihren VR-Systemen den Platzhirsch Microsoft gehörig unter Druck. Immer weiter fortschreitende technologische Möglichkeiten machen die Plattformen ebenfalls erschwinglicher, denn die Anforderungen an PCs oder Konsolen sind längst nicht mehr so hoch, wie noch vor einigen Jahren. Immer mehr Spieler haben die vielen Vorteile von VR-Gaming für sich erkannt und dieser Trend wird auch 2021 anhalten, da sind wir uns sicher.