Monstrale 2025 - Von Fans für Cineasten

Mit der „Monstrale“ wird Halle auch in diesem Jahr wieder zur sachsen-anhaltischen Stadt des Kurzfilms. Das Festival bringt Filmschaffende und Publikum aus aller Welt zusammen, macht internationale Perspektiven erlebbar und schafft einen Ort für Begegnung, Diskussion und Inspiration. In diesem Jahr erwarten die Zuschauer und Zuschauerinnen 60 außergewöhnliche Filme aus 23 Ländern, sorgfältig ausgewählt aus 1139 internationalen Einreichungen. Die Bandbreite reicht von poetischen Animationen über packende Dokumentationen bis zu mutigen experimentellen Werken – alle mit einem gemeinsamen Ziel: große Geschichten im kurzen Format zu erzählen. Die offiziellen Filmprogramme des Festivals kann man auch jetzt schon online anschauen.



Ermöglicht wurde Halles renommiertes internationales Kurzfilmfestival in diesem Jahr durch Fans. Die Macher/ -innen starteten eine Crowdfunding-Kampagne zur Sicherung des international beliebten Formats. Aufgrund reduzierter Förder- und Sponsorenmittel wendete sich das Festival-Team direkt an Kulturbegeisterte, um den essentiellen Austausch zwischen Filmschaffenden aus dem In- und Ausland und dem lokalen Publikum zu ermöglichen. Die Kampagne zielte darauf ab, insgesamt 3.500 Euro für die Reise- und Aufenthaltskosten der von weit her anreisenden Gäste zu sammeln. "Der persönliche Austausch zwischen Künstlerinnen, Künstlern und Publikum ist das Herzstück unseres Festivals", betont Christian Schunke der Festival-Direktor der Monstrale. "Mit der Unterstützung unserer Community können wir diesen wertvollen kulturellen Dialog auch 2025 fortführen."



Hintergrund zum Festival

Die Monstrale ist ein internationales Kurzfilmfestival mit drei Wettbewerben (international, Dokumentarfilm international, Filme für Kinder ab 9 Jahren) ergänzt durch kuratierte Kurzfilmprogramme. Mit diesem Festival geben wir dem Absonderlichen in dieser Welt eine Plattform. Gemeint ist damit insbesondere die filmische Aus­einander­setzung mit alltäglichen Handlungen, Ritualen, Bildern und Gegebenheiten die hinterfragt und in neue Zusammenhänge gebracht werden. Konkret will die Monstrale einmal im Jahr eine Ebene künstlerischen und filmischen Schaffens in den Mittelpunkt der Betrachtung stellen, die sich der Zuschauer nur schwer oder gar nicht vorstellen kann. Monstrale ist sozusagen eine Sinnsuche jenseits, oder auch mit dem Alltäglichen, dem Absonderlichen und sogar dem Abstrusen und deren verschiedenster Spielarten und Erscheinungen. Obwohl der Name nach Monstren, Mumien und Mutationen klingt, so erfüllt sich diese Erwartung sicherlich nicht in einem aufgesetzten Kitsch/Horror-Sinn sondern in dem Abbild des Monsters auf einer ganz anderen Ebene, die der bewusst gemachten Imagination. Die Monstrale wird einmal im Jahr zur Spielstätte des Absurden, des künstlerischen Ausdrucks, der Sinnsuche und der Monstren dieser Welt.