Arbeit. Bildung. Ermächtigung? Neue Perspektiven auf die Bildungsgeschichte von Arbeiter:innen

Die vierte Tagung der German Labour History Association (GLHA) befasst sich mit der Bildungsgeschichte von und für Arbeiter:innen in sozial- und kulturgeschichtlicher Perspektive vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Die Arbeiter- und Arbeiterinnenbewegung sowie die mit ihr verbundenen sozialen und politischen Bewegungen (wie Sozialdemokratie oder proletarische Frauenbewegung) waren immer auch Bewegungen, die im Kern versuchten, durch Bildung Selbstermächtigung und alternative politische Handlungsformen zu erreichen. Gleichwohl unterlag Bildung von oder/und für Arbeiter:innen in der sozialen und politischen Praxis stets divergierenden, gesellschaftlichen und individuellen Interessen. Die Tagung soll die Bildung von „Arbeiterinnen“ und „Arbeitern“ (in einem weiten Begriffsverständnis) mit einem Fokus auf die Verflechtungen von Arbeit, Bildung und Ermächtigung beleuchten. Im Zentrum steht die Frage, wie Arbeiter:innen nicht nur als Akteur:innen sozialer Bewegungen, sondern auch als Produzent:innen und Träger:innen von Ideen und Konzepten sichtbar gemacht werden können. 11.11.2026 - 13.11.2026, 15:30 - 18:15 Uhr – Eine Anmeldung ist bis zum 20. Oktober 2026 per E-Mail bei Wiebke Wiede wiede@unitrier.de möglich.

http://veranstaltungen.uni-halle.de/veranstaltungen.html?id=24972



Franckesche Stiftungen, Franckeplatz 1, Tel. 0345 212 74 50 www.francke-halle.de
Franckesche Stiftungen, Haus 26, Englischer Saal

11.10.2026: 15.30 bis 18.15 Uhr
12.10.2026: 15.30 bis 18.15 Uhr
13.10.2026: 15.30 bis 18.15 Uhr

Martin-Luther-Universität Halle

0345/ 55 20
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06110 Halle


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