Bühnenvorhang im Theater, (Foto: © Eli Elschi, Pixabay)

Der Name der Rose (Puppentheater)

Grausame Mordfälle erschüttern die Gemeinschaft der Mönche in einem abgelegenen Benediktiner-Kloster in den kargen schroffen Bergen und stellen William von Baskerville und seinen Novizen Adson von Melk, die beide nur auf Besuch unter den Mönchen weilen, vor immer neue Rätsel. Wer richtet hier über Gut und Böse? Und welche Rolle spielt das mysteriöse Buch, das der blinde Bibliothekar Jorge von Burgos wie einen Schatz hütet? Mit »Der Name der Rose« schuf ein akribisch belesener Literaturprofessor einen Weltbestseller, der vor Anspielungen strotzt und trotzdem glänzend unterhält. Umberto Eco verhandelt seinen Kriminalfall aus dem Jahr 1327 vor spektakulärer Kulisse. Fast sieben Jahrhunderte später – und 40 Jahre nach der legendären Verfilmung – inszeniert Intendant Christoph Werner das aufklärerische Mysterienspiel als Gleichnis auf die Gegenwart. Wer bestimmt, was wahr ist? Kann man Wahrheiten vor anderen verschließen? Hat man die Pflicht dazu? Wer muss hier dran glauben? Und warum? Ist das Lachen ein Lebenselixier oder eine Todsünde? Bleibt vom Leben nicht mal ein Duft? Von einer Rose bloß ihr Name?

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