Der kleine Prinz, (Foto: © Anna Kolata)

Der kleine Prinz

Eines der am meisten gedeuteten Bücher der Moderne, die Lieblingslektüre für Esoteriker und Existentialisten, eine der berühmtesten Geschichten für Kinder, die sich eigentlich an Erwachsene richtet, ein Rätsel im Gewand eines Märchens, übersetzt in dreihundertfünfzig Sprachen und Dialekte, mehrfach verfilmt, für die Bühne inszeniert, Gegenstand etlicher Gerichtsprozesse …

Der Autor dieses Bestsellers, der Pilot Antoine de Saint-Exupéry, stürzte mit seinem Flugzeug ab, wurde niemals gefunden und nicht zuletzt deshalb selber zur Legende. Sein Held, der kleine Prinz, ist für immer auf der Suche für uns. In dieser Zeit verschärfter öffentlicher Emotionen, am scheinbaren Ende ausgewogener Debatten, im Meinungskrieg verfeindeter Populisten, zwischen Klimaleugnern, Fanatikern und Nihilisten deutet Regisseur Moritz Sostmann das von Peter Sloterdijk sachkundig ins Deutsch des 21. Jahrhunderts übersetzte Büchlein als ein Manifest für den Kampf. Moritz Sostmann inszenierte als Hausregisseur in Köln, des Weiteren in Magdeburg, Leipzig, Dresden – und immer wieder in Halle am Puppentheater, wo seine Inszenierungen »Die Buddenbrooks«, »Frühstück bei Tiffany« und »Das blaue Licht« das Publikum und die Kritik für sich gewannen.

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