Kunst des Trauerns, (Foto: © Plakat, Kustodie)

Die Kunst des Trauerns

Zur Zeit der mittelalterbegeisterten Romantik wurden Grabdenkmäler als historische Quellen und dekorative Kunstwerke neu entdeckt. Früh entwickelte sich für Grabplatten mit Einlagen aus Metall ein Verfahren, Abriebe mit Hilfe von Wachsstiften auf Papier herzustellen. Später wurde diese Technik auch auf steinerne Platten übertragen. Am Institut für Geschichte der Universität Halle wird zur Sepulkralkultur geforscht, mit einem Schwerpunkt auf Grabdenkmälern. Um diese auch anschaulich in der Lehre einzusetzen, entsteht seit 2018 am Universitätsarchiv eine Sammlung manueller Reproduktionen aus England und Deutschland. Darunter befinden sich hunderte Brass Rubbings von Stein und Messing aus der Romanik bis in den Barock sowie kostbare Stanniolabdrucke von mittelalterlichen Grabplatten.

Die Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl aus dieser akademischen Sammlung, von einer figürlichen Ritzgrabplatte aus dem 13. Jahrhundert bis zur Wappenplatte Friedrichs III. von Sachsen.

www.kustodie.uni-halle.de



Löwengebäude, Universitätsplatz 11, Tel. 0345 552 13 74 Zentrale Kustodie

02.12.2022 bis 31.03.2023

jeweils
Fr. : 13.00 bis 18.00 Uhr
Sa. : 13.00 bis 18.00 Uhr
So. : 13.00 bis 18.00 Uhr



Do. : 13.00 bis 18.00 Uhr

  • Eintritt frei

Martin-Luther-Universität Halle

0345/ 55 20
Zur Webseite

Anfahrt:

Universitätsplatz 11
06108 Halle


Haltestelle // 136 m entfernt

Neues Theater
Große Ulrichstraße
06108 Halle
Tram: Linien 3,7,8 Bus: Linie 97