Solarenergie ohne PV-Anlage auf dem Dach: Diese Alternativen sind im Trend

Bei einer Solaranlage denken Sie sofort ans Dach, es gibt mittlerweile aber eine Menge Alternativen. Photovoltaik ist eine effektive Möglichkeit, um kostenlose Sonnenenergie in Strom umzuwandeln und nutzbar zu machen. Als Besitzer eines Hausdachs mit Süd-, West- oder Ostausrichtung und etwas Investitionsbereitschaft können Sie große Teile Ihres Energiebedarfs auf diese Weise decken. Falls Sie kein Dach haben oder es nicht nutzen möchten, gibt es Alternativen! Wir stellen sie Ihnen vor.

Der Carport mit Solarüberdachung

Mit einem Carport schützen Sie Ihr Fahrzeug vor Wind und Wetter, mit einem Solar-Carport machen Sie ihn zum kleinen Kraftwerk. Statt eines klassischen Dachs nutzen immer mehr Hausbesitzer eine Überdachung mit Solarmodulen. Diese kann wie eine PV-Anlage auf dem Hausdach Sonnenenergie in Strom umwandeln und dann entweder direkt ins Hausnetz fließen oder je nach Kapazität sogar in einem Batteriespeicher landen. Solche Carports eignen sich vor allem für Einfamilienhäuser mit Stellplätzen im Freien.

Ein zusätzlicher Vorteil: Wer ein E-Auto fährt, kann den tagsüber gewonnenen Strom gleich zum Aufladen nutzen. Je nach Modulausrichtung und Fläche ist ein Ertrag von mehreren Kilowattstunden pro Tag möglich. Förderungen für solche Anlagen sind in manchen Bundesländern verfügbar.



Solar-Wallboxen für E-Auto-Besitzer

Für viele Menschen sind natürliche Produkte wie Naturkosmetik, Sonnenenergie und mehr längst Alltag geworden. Auch das E-Auto gehört dazu. Wenn Sie bereits eine Ladestation zu Hause installiert haben oder mit dem Gedanken spielen, können Sie sie direkt mit einer kleinen Solaranlage koppeln. Spezielle Solar-Wallboxen nutzen die Energie der Sonne und laden das Fahrzeug bevorzugt mit selbst produziertem Strom.

Manche Modelle verfügen über intelligente Steuerungssysteme, die erkennen, wann ausreichend Sonnenstrom vorhanden ist. So wird das E-Auto nicht unnötig mit Netzstrom versorgt, sondern nutzt ausschließlich nachhaltige Energie. Der Wunsch nach einer eigenen Ladestation fürs E-Auto ist bei den meisten Fahrern vorhanden, auch wenn die Infrastruktur in Deutschland bereits gut ist.



Balkonkraftwerke für Balkon, Garten und Ferienhaus

Besonders im städtischen Raum erfreuen sich Balkonkraftwerke großer Beliebtheit. Die kleinen Photovoltaiksysteme lassen sich an Balkongeländern, aber auch auf Terrassen oder im Garten platzieren. Sie speisen über einen Wechselrichter den produzierten Strom direkt ins Netz des Haushalts ein.

Die Installation ist simpel und für viele Modelle ist keine Fachfirma nötig. Je nach Größe des Kraftwerks sind nach dem Solarpakt I mittlerweile bis zu 800 Watt Einspeisung erlaubt. Damit lassen sich Geräte wie Kühlschränke oder der Router problemlos versorgen. Auch für Ferienhäuser oder Kleingärten ohne Dauernutzung sind solche Lösungen eine flexible und mobile Möglichkeit der Stromgewinnung.



Flexible Solaranlagen für Camping und Urlaub

Auch unterwegs müssen Sie nicht auf Sonnenenergie verzichten. Viele Lösungen werden für Camper entwickelt. Mobile Solaranlagen fürs Wohnmobil oder auch fürs Boot werden zunehmend zum Standard. Die flexiblen Module lassen sich leicht transportieren, sind schnell ausgebaut und liefern genug Energie für kleine Geräte wie Kaffeemaschinen, Toaster und Co. Powerstationen mit integrierter Batterie speichern den erzeugen Strom und geben ihn bei Bedarf wieder ab.

So können Smartphones aufgeladen oder Campinglampen betrieben werden. Durch die Flexibilität lässt sich ein solches System überall nutzen, denn die Panels müssen nicht auf dem Dach des Fahrzeuges platziert werden. Sie lassen sich dort aufstellen, wo die Sonneneinstrahlung am effektivsten ist, um maximale Energie zu generieren.