Halle erkunden - die schönsten Orte mit kultureller Bedeutung

Kultur besitzt in Halle einen hohen Stellenwert. In der geschichtsträchtigen Großstadt und ihrer malerischen Umgebung findet man zahlreiche Orte, die sich durch ihre kulturelle Bedeutung und eine einzigartige Atmosphäre auszeichnen.
Entspannte Atmosphäre genießen
Der schönste Ort ist wohl das eigene Zuhause, vor allem, wenn noch ein Garten und eine Terrasse dazugehören. Für Haus- und Gartenbesitzer ist der private Außenbereich ein geschützter Raum, der soziale Momente, Ruhe und Naturerlebnisse miteinander verbindet. An warmen Sommerabenden genießt man den Blick ins Grüne, lädt Freunde zum gemütlichen Grillabend oder zur Gartenparty ein. Die Orientierung in der Dunkelheit lässt sich mit einer Beleuchtung, die die Sichtbarkeit im Außenbereich verbessert, erhöhen. So sorgt ein Halogenstrahler außen angebracht, für Helligkeit rund um Terrassen, Hauseingangsbereichen und Gartenwegen. Als praktischer Nebeneffekt gilt die Fähigkeit der Halogenlampen, helles Licht zu erzeugen, sodass unbefugte Dritte abgeschreckt und eventuelle Einbruchsversuche vermieden werden. Die Terrasse ist ein beliebter Ort für gute Gespräche. In entspannter Atmosphäre wird über unterschiedlichste Themen diskutiert. Dabei ist aktives Zuhören ebenso wichtig wie eine gute Gesprächsführung.
Den Sternenhimmel beobachten
Ein weltberühmten archäologisches Fundstück prägt die Geschichte der Region Halle. Bei der außergewöhnlichen Himmelsscheibe von Nebra handelt es sich um ein besonderes Kulturgut. Die 3.600 Jahre alte, mit Gold verzierte Bronzescheibe ist wohl die weltweit älteste Darstellung Sternenhimmels und somit ein astronomisches Phänomen. Den Abendhimmel mit funkelnden Sternen beobachten kann man unabhängig vom Wetter auch im Planetarium Halle. Live-Sternführungen, 360-Grad-Projektionen und Lasershows ermöglichen eine visuelle Reise durch die Milchstraße. Einen Gegensatz zum quirligen Planetarium bildet der Stadtgottesacker. Dieser ist kein gewöhnlicher Friedhof, sondern eine historische Begräbnisstätte. Berühmte Hallenser wie der Theologe und Kirchenlieddichter August Hermann Francke sowie der Vater des Barock-Komponisten Friedrich Händel fanden dort ihre letzte Ruhestätte. Der Stadtgottesacker-Friedhof gilt als Meisterwerk der Renaissance.
Halles einzigartige Kulturlandschaften
Die Wälder rund um Halle sind wertvolle, ökologisch bedeutsame Kulturlandschaften. Als "grünes Wohnzimmer" der Großstadt erfreut sich die autofreie Peißnitzinsel mit ihren malerischen Wiesen und Auenwäldern großer Beliebtheit. Die im Landschaftsschutzgebiet Saaletal gelegene Flussinsel ist ein viel besuchtes Ausflugsziel, in dem man Wandern und Radfahren kann. Auf der Freilichtbühne finden in den Sommermonaten regelmäßig Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Mit dem Peißnitzexpress, einer gemütlichen Parkeisenbahn, gelangt man bequem über die Insel. Das älteste Varieté Deutschlands befindet sich in Halle! Die ersten Vorstellungen im Steintor-Varieté gab es im Jahr 1889. Zuvor wurde das Gebäude, in dem das Varietétheater untergebracht ist, als Reithalle genutzt. 2013 erhielt das historische Bauwerk am Steintor eine neue Fassadengestaltung. Der großzügige, mit Stuck verkleidete Innenraum bietet etwa 1.200 Zuschauern Platz. Humorvolle Kabarett-Aufführungen, Comedy, Live-Musik und Kindermusicals sorgen für unterhaltsame Abende.
Geheimnisumwitterte Bischofsburg
Burg Giebichenstein, idyllisch gelegen auf einem Felsen oberhalb der Saale, ist ein geheimnisvoller Ort, an dem es sogar spuken soll. Um die Entstehung der Festung ranken sich zahlreiche Mythen. So soll es eine erste Burganlage bereits im 10. Jahrhundert gegeben haben, allerdings an anderer Stelle in der nahen Umgebung. Die historische Giebichenstein-Burg diente im Mittelalter als Bischofssitz, bevor das Bauwerk im 16. Jahrhundert bis auf die Grundmauern niederbrannte. Die Überreste sind als "schönste Ruine der Stadt" bekannt.

