Halle liest mit: 3. Werkstattgespräch „Spuren in Halle“: Zwischen den Zeilen, zwischen den Welten
Im Rahmen der Werkstattausstellung „Spuren in Halle“ am Stadtmuseum Halle steht die Erfor- schung des Tagebuchs des jungen tschechischen Zwangsarbeiters Josef Sýkora (Jg. 1920) im Mittel- punkt. In seinen Aufzeichnungen beschreibt er seine Erlebnisse als Zwangsarbeiter in Halle von 1942 bis 1945. Als Gehilfe in einem Friseursalon im Süden von Halle schildert Josef weniger die verhasste Arbeit für das System nationalsozialistischer Ausbeu- tung als vielmehr seinen Alltag, Begegnungen und Emotionen in der ihm fremden Stadt Halle und ihrer Umgebung. Das Werkstattgespräch mit Lesungselementen macht Kontexte zu Zwangs- arbeit greifbar und ordnet das Tagebuch als histo- risches Dokument wissenschaftlich ein. Philip Mahrenholz (Historiker M.A. i.V., Universität Leipzig) ist Mitglied des Kuratorenteams der Aus- stellung im Stadtmuseum Halle. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleit- programms der Sonderausstellungen „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“ und „Spuren in Halle. Zum Forschen und Mitmachen“ im Stadt- museum Halle statt (13.02.– 10.05.2026).
Stadtmuseum Halle Christian-Wolff-Haus, Große Märkerstraße 10, Tel. 0345/ 221 30 30
www.halle.de
Stadtmuseum Halle
0345/ 221 33 46
Zur Webseite
Anfahrt:
Große Märkerstraße 10
06108 Halle
Haltestelle // 285 m entfernt
Marktplatz
Marktplatz
06108
Halle (Saale)
Tram: Linien 1, 2, 3, 5, 6, 7, 8, 10, 11, 94, 95
Bus: Linien 91, 97