WIR, (Foto: © Wir Festival)

Wir begehren auf. Widerständigkeit in der Literatur.

Anhand dreier Werke der Weltliteratur zeigen wir, wie sich Aufbegehren und Widerstand in ganz unterschiedlichen Genres abbildet und was das für die Übersetzung und auch für die Übersetzerinnen dieser Werke bedeuten. In Paulina Lanzerottis Gedichtband Made in Germany (eta, 2026) – ins Deutsche übersetzt von Marie Alpermann – folgen wir einer osteuropäischen Fabrikarbeiterin, die an einem deutschen Fließband steht, körperlich schwere Arbeit leistet und über Hierarchien und Migration reflektiert. In der von Friederike Hofert übersetzten Anthologie verbunden sein, Hrsg. von Gavin Van Horn, Robin Wall Kimmerer und John Hausdoerffer werden Narrative zum Verhältnis von Mensch und Umwelt wissenschaftlich, mythisch und biographisch beleuchtet und Chancen und Grenzen ausgelotet (w_orten & meer 2024-27). Der Roman Der Teesalon. Oder Frauen bei der Arbeit von Luisa Carnés – aus dem Spanischen von Maria Meinel – erzählt von Ausbeutung und Elend der Arbeiterinnen im Spanien vor dem Bürgerkrieg (DuMont, 2027). Tünde Malomvölgyi, ebenfalls Literaturübersetzerin, wird durch den Abend führen und mit uns über Herausforderungen und Herangehensweisen beim Übertragen dieser Werke sprechen. Doro Leipoldt begleitet den Abend mit passenden Liedern.

www.waisenhaus-buchhandlung.de



Buchhandlung am Waisenhaus, Franckeplatz 5 , Tel. 0345-20389233 waisenhaus.buchhandlung.de/

22.10.2026: 19.00 bis 21.00 Uhr
  • kostenlos

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