Der Heimatlose
Ab 27. August.
Nach 14 Jahren auf dem Festland kehrt Hein in seine Heimat zurück – das einzige Dorf auf einer abgelegenen Nordseeinsel. Zu seiner Überraschung erkennt ihn die eingeschworene Dorfgemeinschaft nicht wieder. Sogar sein Kindheitsfreund Friedemann distanziert sich von ihm, obwohl sie einst unzertrennlich waren. Um herauszufinden, ob Hein wirklich der ist, für den er sich ausgibt, rufen die BewohnerInnen ein Dorfgericht ins Leben. Doch im Verlauf des Prozesses mehren sich die Ungereimtheiten. Heins Erinnerungen an seine Jugend unterscheiden sich grundlegend von denen der geladenen ZeugInnen. Mit jedem Verhandlungstag verschlechtert sich die Stimmung im Dorf, aus Verdächtigungen wird offene Feindseligkeit. Alle sind überzeugt, dass Hein ein Betrüger ist. In seiner Angst, alles zu verlieren, begibt sich Hein verzweifelt auf die Suche nach Beweisen, die seine Erinnerungen bestätigen – bis er erkennt, was er lange nicht sehen wollte.
Gleich mit seinem ersten Spielfilm wurde Kai Stänicke zur Berlinale eingeladen, wo das allegorische Drama als Eröffnungsfilm der Sektion Perspectives gezeigt wurde. Zurecht, denn Stänicke ist ein bemerkenswerter Film gelungen, der mit einfachen Mitteln entstand und zeigt, wie sehr es beim Filmemachen auf Ideen ankommt, auf den Mut, seiner Vision zu folgen und zu vertrauen. FSK: ab 12
Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6, Tel. 0345 204 05 68
www.puschkino.de
02.09.2026: 17.30 bis 19.32 Uhr
Puschkino
0345-204 05 68
Zur Webseite
Anfahrt:
Kardinal-Albrecht-Straße 6
06114 Halle
Haltestelle // 123 m entfernt
Hermannstrasse
Geiststraße
06108
Halle
Tram: Linien 3, 7, 8