Guten Morgen, du Schöne
In unserer Geschichte waren es oft Frauen – "Daheimgebliebene", "Heimchen am Herd"? Ein veraltetes Bild, das immer noch nachwirkt. Wie war es in der DDR, wo Gleichberechtigung gesetzlich verankert war? War sie Realität – oder bedeutete "Vollbeschäftigung" nur, dass nach der Arbeit eine zweite Schicht wartete: Haushalt, Kinder, Beziehung? Und wie sieht es heute aus? Mit "Guten Morgen, du Schöne" gab die Autorin Maxie Wander 1977 ostdeutschen Frauen eine Stimme. Authentisch, ungeschönt, bewegend – ihre Gespräche über Alltag, Sehnsucht, Selbstbehauptung wurden zur literarischen Sensation. Ihr Buch wurde zum Bestseller in Ost und West, vielfach adaptiert – ein Meilenstein feministischer Literatur. 50 Jahre später greift Regisseurin Claudia Luise Bose diesen Stoff auf. In einer neuen Theaterfassung stellt sie zwei Fragen ins Zentrum: Gibt es sie – die spezifisch weibliche Sicht auf die Welt? Und wie geht es der "Hälfte der Menschheit" heute?
Puppentheater, Universitätsplatz 2, Tel. 0345/ 511 07 77
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22.05.2026: 20.00 bis 23.00 Uhr
Theater, Oper, Orchester GmbH
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