Jeeps, (Foto: © Falk Wenzel)

Jeeps

400 Milliarden Euro! Jährlich wird diese Summe in Deutschland vererbt, dabei kommt es meistens nicht zu Umverteilungen zwischen Arm und Reich, sondern – und das wissen wir alle – die Reichen werden reicher und die Armen ärmer. Wie könnte das gerechter werden? Wie könnten alle von diesen Summen profitieren?

Dafür gibt es in einer nahen Zukunft in Deutschland ein neues System: Das Erbe wird nicht mehr wie bisher den Erbberechtigkeiten zugesprochen, sondern verlost. Doch wer wird das organisieren? Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn es nicht eine Lösung hätte: Die Arbeitsagentur wird beauftragt. So treffen künftig in den Wartehallen die ehemals Superreichen auf die Arbeitssuchenden. Das kann nur explodieren – und es explodiert. So werden irrwitzige neue Solidargemeinschaften geschlossen, Kinder als soziale Diplomat*innen von ihren Eltern in die Büros vorgeschickt, Amtspersonen als Geiseln genommen und die Jeeps auf dem Parkplatz arg in Mitleidenschaft gezogen.

Was als Gedankenexperiment schon seit den 1970ern immer wieder besprochen wurde, macht Autorin Nora Abdel-Maksoud zu einer handfesten Komödie für vier hochtourige Protagonist/-innen. Fand die Uraufführung 2021 in München, in einer der "reichsten, deutschen Städte", statt, drehen sich die Vorzeichen in Halle als eine der "ärmsten Städte" um. Oder?

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