SAURO[SYN]THESEN. Objektkunst von Beate Eismann
Der Hallesche Kunstverein ist wieder zu Gast im Universitätsmuseum. Die Ausstellung der Schmuckkünstlerin Beate Eismann diskutiert wissenschaftliche Fragen mit künstlerischen Mitteln. Ausgangspunkt für ihre SAURO[SYN]THESEN ist die Überlegung, dass die Wissenschaft von den Lebewesen und Lebenswelten der Erdgeschichte (Paläontologie) nur auf den Hinterlassenschaften vergangenen Lebens beruht. Dabei sind diese oft unvollkommen, Wissenslücken werden durch Hypothesen überbrückt. Warum also nicht selbst eine, wie die Künstlerin sagt, „kühnen Idee“ wagen und paläontologische „Funde“ schaffen, die – als Produkt ihrer Kreativität – einem gerade erst entdeckten Dinosaurier-Organ zugeordnet werden können? Entstanden sind Kunstobjekte als höchst ungewöhnliche, kreative und ambitionierte Auseinandersetzung mit der Bildung wissenschaftlicher Hypothesen. Persönliche Interpretationen der gezeigten Objekte durch die Betrachter sind hier ausdrücklich erwünscht. Die seltsam anmutenden, etwa handgroße Objekte, werden hier zum ersten Mal gezeigt. Reale paläontologische Fossilien aus dem Bestand des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Universität Halle bereichern die Präsentation.
Die Veranstaltung ist auch während der Feiertage zu besichtigen. Nur am 1. Mai bleibt die Ausstellung geschlossen.
http://veranstaltungen.uni-halle.de/veranstaltungen.html?id=24686
Löwengebäude, Universitätsplatz 11, Tel. 0345 552 13 74 Hauptgebäude (Löwengebäude), 1. OG, Kupferstichkabinett
14.04.2026 bis 05.07.2026
jeweils
Mi. : 13.00
bis 18.00
Uhr
Do. : 13.00
bis 18.00
Uhr
Fr. : 13.00
bis 18.00
Uhr
Sa. : 13.00
bis 18.00
Uhr
So. : 13.00
bis 18.00
Uhr
- Der Eintritt ist frei.
Martin-Luther-Universität Halle
0345/ 55 20
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Anfahrt:
Universitätsplatz 11
06108 Halle
Haltestelle // 136 m entfernt
Neues Theater
Große Ulrichstraße
06108
Halle
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Bus: Linie 97