Michael Bunge "Geheimnis und Gestalt"
Ich will in meinen Bildern Geheimnisse nicht aufschlüsseln und im Sinne der Aufklärung ergründen, sondern diese als Lebensinhalte anerkennen und mit Respekt in meine Arbeiten integrieren. Die Wurzeln meiner Arbeiten gehen auf meine Herkunft aus der Stadt Halle zurück, wo mein Vater an der dortigen Kunsthochschule eine Professur für Malerei innehatte. Von daher ergaben sich bestimmte Wahrnehmungen und Sichtweisen, geprägt von den dortigen Lichtverhältnissen und atmosphärischen Stimmungen.
Dabei geht es mir in meinen Bildern immer um die Wirkung narrativer Elemente. Von daher kommt nur gegenständliche Malerei in Betracht. Sie ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Erinnerung, Intuition, Assoziation und Wissen – stets gepaart mit dem Ziel, etwas Neues entstehen zu lassen, das einen eigenen, noch unbekannten Zauber besitzt. Man kann diesen auch Poesie nennen. Die Bilder sind in Mischtechnik entstanden, Kohlezeichnung und Ölmalerei. Der Wechsel und das Zusammenspiel beider Techniken kennzeichnet verschiedene Ebenen der Wahrnehmung z. B. direkte farbige Konturen für das konkrete Sehen und skizzenhafte, flüchtige Darstellungen für die Ebenen des Traums oder der Erinnerung.
Kleine Galerie des Halleschen Kunstvereins, Große Klausstraße 18, Tel. 0345 - 2 03 61 48
25.08.2026 bis 10.10.2026
jeweils
Di. : 15.00
bis 18.00
Uhr
Mi. : 15.00
bis 18.00
Uhr
Do. : 15.00
bis 18.00
Uhr
Fr. : 15.00
bis 18.00
Uhr
Sa. : 15.00
bis 18.00
Uhr
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Große Klausstraße 18
06108 Halle
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