Emil Utitz – Ein Psychologe im Konzentrationslager

Emil Utitz (1883-1956) war von 1925 bis zu seiner Entlassung 1933 Professor für Philosophie an der Universität Halle-Wittenberg. Nach seiner Vertreibung übernahm er eine Professur in Prag, die er jedoch 1938 aufgeben musste. Eine Emigration gelingt nicht. 1942 wird er zusammen mit seiner Frau in das Konzentrationslager Theresienstadt verschleppt, das beide überleben. Dort leitet Utitz bis zu seiner Befreiung 1945 die Ghettobücherei. Seine Erlebnisse und Analysen dieser Zeit veröffentlicht er in dem Buch „Psychologie des Lebens im Konzentrationslager Theresienstadt“. Mit diesem Werk erhalten wir erstmals eine Innenperspektive in die psychologische Situation eines Konzentrationslagers. Im Vortrag soll der Werdegang von Emil Utitz, seine ethischen Grundsätze und die psychologischen Analysen während der KZ-Haft näher beleuchtet werden.

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18.10.2017: 19.30 bis 21.30 Uhr

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