Der Freischütz

Die 1821 im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt uraufgeführte Oper gilt als Meilenstein ihres Genres und zählt zu den populärsten deutschen Opern überhaupt. Ihren Rang als deutsche Nationaloper muss sie bestenfalls mit Beethovens „Fidelio“ teilen, deren erhabenes Pathos im Freischütz von einer großen Zahl volkstümlicher Melodien in den Chören, Arien und Ensembles ersetzt wird. Die Handlung, in jüngster Zeit filmisch in das sächsische Elbsandsteingebirge nahe Dresden verlegt, spielt in Böhmen am Ende des Dreißigjährigen Krieges. Der Jägerbursche Max muss einen Probeschuss ablegen, um Agathe, die Tochter des Erbförsters, zur Frau zu bekommen. Sonst ein tadelloser Schütze, versagt Max bei der Jagd in letzter Zeit öfters. Er begibt sich mit Kaspar, dem zweiten Jägerburschen, in die Wolfsschlucht, um den ,schwarzen Jäger‘ Samiel zu beschwören und Freikugeln zu gießen. Der Wald wird zum Symbol der Konfrontation von Gut und Böse …

Musikalische Leitung Josep Caballé-Domenech, Regie Christian Schuller, Bühne und Kostüme Jens Kilian. Mit Anke Berndt (Agathe), Ines Lex (Ännchen), Gerd Vogel (Kaspar), Ralph Ertel (Max), Ki-Hyun Park (Eremit), u.a.



Goethe-Theater, Parkstraße 18, Tel. 034635/ 78 20, www.goethe-theater-bad-lauchstaedt.de

27.08.2017: 14.30 bis 17.15 Uhr

Goethe-Theater Bad Lauchstädt GmbH

034635/ 782 15
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Anfahrt:

Parkstraße 18
06246 Bad Lauchstädt


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