Vorstellungsgespräch auf Englisch? 5 Tipps zur Vorbereitung!

“What made you apply for this job?” - Egal, ob das Vorstellungsgespräch auf Englisch angekündigt war oder die Person, die das Vorstellungsgespräch führt, ganz spontan ins Englisch wechselt, heutzutage sollte man darauf vorbereitet sein sich auf Englisch vorstellen zu können.

Der Wechsel in eine Fremdsprache, wie Englisch, fällt allerdings vielen Bewerbern schwer. Den meisten fehlt schlicht und ergreifend die notwendige Praxis. Wer vermutet oder weiß, dass das bevorstehende Vorstellungsgespräch komplett oder zu Teilen auf Englisch stattfindet, kann zum Beispiel auf Preply.com Englisch Unterricht nehmen, um schnell und effektiv die eigenen Englischkenntnisse aufzufrischen.

Mit den folgenden fünf Tipps wird das Bewerbungsgespräch auf Englisch zum Kinderspiel.

Tipp 1: Wissen wann ein Vorstellungsgespräch auf Englisch stattfindet.

Zunächst ist es wichtig zu wissen, wann man damit rechnen muss, dass im Bewerbungsgespräch ins Englische gewechselt wird. Meist gibt bereits die Stellenausschreibung Auskunft darüber, denn wenn dort von “sehr guten”, “exzellenten” oder “verhandlungssicheren” Englischkenntnissen die Rede ist, kann man davon ausgehen, dass diese Fähigkeiten einer Prüfung unterzogen werden. Vor allem dann, wenn man solche Kenntnisse im Lebenslauf angegeben hat, ist die Demonstration der eigenen Englischkenntnisse lediglich die logische Fortsetzung des Bewerbungsprozesses.

Dennoch kann es passieren, dass Bewerber vom dem Sprachwechsel vollkommen überrascht werden. Ist das Unternehmen international tätig oder die Tochter eines international tätigen Unternehmens, ist das ein möglicher Hinweis darauf, dass die Englischkenntnisse getestet werden könnten. Auch wenn in der Stellenanzeige darauf hingewiesen wird, dass es sich um eine Stelle in einem internationalen Team handelt, kann es sein, dass man seine Englischkenntnisse unter Beweis stellen muss.

Generell gilt also, die Stellenanzeige genau zu lesen und bei der Recherche zu dem Unternehmen besonders auf diesen Aspekt zu achten.



Tipp 2: Englischkenntnisse richtig einordnen

Sind Englischkenntnisse in einer Ausschreibung gefordert, ist es wichtig, die eigenen Fähigkeiten richtig einzuordnen. Nichts ist unangenehmer, als mit fließenden Englischkenntnissen punkten zu wollen und im Gespräch nur über grundlegende Kenntnisse zu verfügen. Hier ist eine realistische Einschätzung essenziell, denn auch Charakterstärken, wie Integrität und Ehrlichkeit, werden im Bewerbungsgespräch überprüft. Oft ist es kein Hindernis keine perfekten Englischkenntnisse zu haben, solange man bereit ist, diese aufzubessern. Viele Unternehmen bieten heute beispielsweise Englisch Nachhilfe für ihre Mitarbeiter an.

Bei den Sprachkenntnissen werden insgesamt vier Kategorien unterschieden:

  • Grundkenntnisse
  • Wer Grundkenntnisse in Englisch hat, verfügt über einen Grundwortschaft, kennt die wichtigsten Grammatikregeln und kann einer einfachen Konversation folgen.
  • Gut
  • Gute Sprachkenntnisse zu haben bedeutet, sich an einer Unterhaltung beteiligen zu können und Texte in der Fremdsprache zu verstehen, beispielsweise ein Buch oder eine Zeitung lesen zu können.
  • Sehr gut oder Fließend
  • Wer fließend spricht, ist weitgehend fehlerfrei, versteht anspruchsvolle Texte und kann sich auch über komplexe Themen flüssig unterhalten.
  • Verhandlungssicher
  • Dieses Niveau entspricht dem Niveau eines Muttersprachlers. Man spricht akzent- und fehlerfrei, verfügt über einen umfassenden und gebildeten Wortschatz, beherrscht idiomatische Wendungen und kann sich auch in kontroversen Verhandlungen mühelos behaupten.

Eine realistische Einschätzung demonstriert nicht nur Charakterstärke, sondern ermöglicht auch die ideale Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch auf Englisch.



Tipp 3: Englischkenntnisse auffrischen

Um die eigenen Englischkenntnisse zu verbessern und aufzufrischen, ist es wichtig, Englisch zu hören und anzuwenden. Denn ein Vorstellungsgespräch auf Englisch erfordert meist ein spezielles Vokabular, dass das Schulenglisch übersteigt. Dazu sollte man zunächst die eigenen Bewerbungsunterlagen auf Englisch übersetzen. Neben den wichtigsten Stationen des eigenen Lebenslaufs sollte man auch Branchenbezogenes Fachvokabular zur Hand haben.

Ein guter Tipp ist, sich die englischsprachige Website des Unternehmens anzuschauen, um sich mit bestimmten Worten vertraut zu machen. Dazu kann man sich ein kleines Vokabelheft anlegen, um die wichtigsten Worte und Wendungen aufzuschreiben und üben zu können. Das Lesen englischer Fachmagazine aus der relevanten Branche erweitert ebenfalls den Sprachschatz. Viele unterschätzen außerdem, wie viele tolle Podcasts es zu allen möglichen Themen gibt. Dadurch wird zudem das Hörverständnis trainiert und man gewöhnt sich an das Sprachtempo und den Akzent eines Muttersprachlers.

Tipp 4: Bewerbungsgespräch auf Englisch proben

Das Hören, Lesen und Vokabeln üben allein reicht nicht aus, um eine Konversation zu führen. Um das Vorstellungsgespräch und vor allem den Sprachwechsel vorab zu üben, kann man sich zunächst mögliche Fragen notieren:

  • What are your strenghts?
  • What are your weaknesses?
  • Where do you see yourself in five years from now?
  • How do you deal with stress and conflict?

Dann sucht man sich einen Gesprächspartner, der möglichst gut Englisch spricht, um die Konversation zu üben. Der Fokus sollte vor allem darauf liegen, sich selbst gut zu präsentieren und den Lebenslauf stringent darstellen zu können. So wird das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit gestärkt. Immer wieder zwischen Deutsch und Englisch hin und herzuwechseln, hilft dem Gehirn dabei, sich schneller auf eine neue Sprache einzustellen.

Besonders bei einem spontanen Sprachwechsel im Vorstellungsgespräch geht es meist nur darum, zu testen, ob man über die genannten Sprachkenntnisse verfügt und eine Konversation führen kann. Fehlen einige Worte oder Fachbegriffe ist das meist kein Problem. Auch hier gilt, authentisch und ehrlich bleiben und Schwächen eingestehen.



Tipp 5: Englisch Unterricht nehmen

Wer an den eigenen Englischkenntnissen zweifelt, in den Bewerbungsunterlagen nicht ganz ehrlich war, sich einfach unsicher fühlt oder sich einfach Unterstützung wünscht, kann Englisch Nachhilfe nehmen. Über Online-Plattformen, wie Preply, bieten heute zahlreiche Muttersprachler aus aller Welt Englisch Unterricht an. Der Vorteil dabei ist, dass man bequem von Zuhause aus die Englischkenntnisse aufpolieren kann und der Nachhilfelehrer basierend auf den eigenen Bedürfnissen und Wünschen einen Lehrplan erstellt. Auch über einen relativ kurzen Zeitraum erreicht man so schnell und effektiv das persönliche Ziel und kann selbstbewusst in das Vorstellungsgespräch gehen.