Erasmus-Studierenden den Start in das Unileben erleichtern

Das Erasmus-Programm ist das größte Förderprogramm für Studierende, die sich für einen Auslandsaufenthalt an einer Universität interessieren. Durch das Angebot haben Studierende die Möglichkeit, Universitäten innerhalb der EU zu erforschen und ein neues Land kennenzulernen. Oft kann das aufregend, aber auch beängstigend sein, wenn man plötzlich in einem fremden Land auf sich allein gestellt ist. Daher ist es wichtig, dass sich Erasmus-Studierende wohlfühlen, wenn sie nach Deutschland kommen, um einen Teil ihres Studiums hier zu verbringen. Ein offenes Ohr von Mitstudierenden und eine kamaradschaftliche Einstellung kann den Einstieg sehr erleichtern. Auch Tipps für das Zurechtfinden am Uni Campus können für neue Studierende oft hilfreich sein und den Weg zur Vorlesung einfacher gestalten.

Der Kulturschock

Es dient als große Hilfe, Erasmus-Studierenden die deutsche Kultur zu erklären, falls Fragen auftauchen oder Unklarheiten entstehen. Oft ist der Umzug in ein unbekanntes Land mit einem kleinen oder größeren Kulturschock verbunden. Die Sprache klingt fremd, kulturelle Gewohnheiten wirken verwirrend und dazu muss auch noch ein Studium erfolgreich gemeistert werden. Erasmus Life heißt die Initiative, die sich für ausländische Studierende einsetzt und ihnen die deutsche Kultur durch diverse Freizeitangebote näherbringt. Natürlich ist es erstmal ganz schön viel auf einmal, das bewältigt werden muss. Eine Erklärung deutscher Eigenheiten kann Austauschstudierenden dabei helfen, sich schneller zurechtzufinden. Hier sind einige Vorschläge, die das erleichtern können:



Oktoberfest

Wer einen Herbst-Ausflug zum Oktoberfest unternehmen möchte, könnte dazu Austauschstudierende einladen, mitzureisen. Das Fest gehört bekanntlich fest zur deutschen und besonders zur bayerischen Kultur dazu und auch wenn es oft sehr überfüllt ist, kann es einen guten Einblick in die Landessitten bieten. Natürlich gibt es dort genügend deutsches Bier und durch das internationale Publikum, das aus der ganzen Welt für das Fest anreist, sprechen viele Betreiber von Ständen und Vergnügungsfahrten Englisch. Das Oktoberfest findet 2019 vom 21. September bis zum 6. Oktober statt.

In Deutschland beliebte Gesellschaftsspiele

Gesellschaftsspiele gehören zu den liebsten Zeitvertreiben vieler Deutscher. Durch Brett- oder Kartenspiele kann man die deutsche Kultur auf spielerische Art vorstellen. Das kann bei einer lustigen Runde unter Freunden geschehen, wo das Kennenlernen leichter fällt. Ein beliebtes Spiel in Deutschland ist Mensch ärgere Dich nicht oder auch Uno, das relativ leicht zu erklären ist.

Ein traditionsreiches deutsches Spiel ist Skat, dessen Spielregeln zwar etwas komplizierter sind, aber das im Land historischen Wert besitzt. Erfunden wurde es im Thüringer Altenburg, das nur eine Autostunde entfernt von halle liegt, und zwar um 1820 herum. Seinen Ursprung hat das Kartenspiel im Schafkopf. Während dieses heutzutage vor allem in Bayern beliebt ist, bleibt Altenburg nach wie vor die Hochburg des Skats. Vielleicht kann man ja eine Skat-Gruppe gründen, in der sich neue und schon bestehende Studierende austauschen und zu einem gemütlichen Spiel versammeln können.



Ein Museumsbesuch im Kunstmuseum Moritzburg

Kunst und Architektur ermöglichen einen Einblick in die Geschichte und die moderne Zeit Deutschlands. Ein besonders schönes und historisches Museum befindet sich direkt in Halle. Das Kunstmuseum ist in den Räumen der Moritzburg aus dem frühen 16. Jahrhundert untergebracht und zeigt Gemälde, Skulpturen, Fotos, Grafiken, Münzen und mehr aus verschiedenen Jahrzehnten und Jahrhunderten. Das schöne am Bau ist das Zusammenspiel der alten Burgmauern und den modernen Räumlichkeiten. Dadurch wird eine einzigartige Atmosphäre geschaffen, durch die die Kunstwerke noch eindrucksvoller wirken.

Aller Anfang ist schwer und neue Freundschaften und Bekanntschaften können beim Einleben im Unileben den Start erheblich erleichtern. Mit diesen Tipps wird auf interessante Weise Kultur vermittelt und Erasmus-Studierende werden sich gleich willkommen fühlen.