Musikinstrument eines klassischen Konzertes, (Foto: © Timo Klostermeier, Pixelio.de)

Mannsbilder. Too hot to Händel? - Führung mit Hagen Jahn

Alles andere als museal: Männlichkeit ist ein gesellschaftliches Top-Thema, omnipräsent in Politik, Kultur, Medien und im öffentlichen Diskurs. Es geht um Herrschaft, angemaßte und missbrauchte Macht, die Rückkehr und Festigung alter Rollenbilder, aber auch um Verunsicherung, Beschädigung, ungewisse Identitäten, die Suche nach neuen Konzepten. Die Jahresausstellung Mannsbilder. Too hot to Händel? Verknüpft ein hochaktuelles Thema mit der historischen Welt Georg Friedrich Händels. Sie stellt Männer-Entwürfe und -Darstellungen der Zeit Händels und Männer-Bilder der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit gegeneinander, um die Wandelbarkeit des Begriffs Männlichkeit erfahrbar zu machen. So thematisiert die Ausstellung ebenso den Mann Händel wie die Männerfiguren seiner Opern, Oratorien und Kantaten, den ironisierten, komischen Mann und das verstörende Faszinosum der Kastraten – und kontrastiert dies mit Männlichkeitsbildern der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart. In der Verknüpfung von historischer Distanz und gegenwärtiger Relevanz, kritischer Reflexion und spielerischem Erproben möchten wir Zugänge bieten, die berühren, überraschen oder zum Nachdenken anregen.

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Händel-Haus, Große Nikolaistraße 5, Tel. 0345/ 500 90 103 www.haendelhaus.de

09.06.2026: 17.30 bis 18.30 Uhr
13.06.2026: 17.00 bis 19.00 Uhr
  • 8,00 €

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Große Nikolaistraße 5
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Marktplatz
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