Bühnenvorhang im Theater, (Foto: © Mermyhh, Pixabay)

cellorazade: Frida Kahlo- eine musikalische Biographie

Die zwei Cellisten Sascha Werchau und Christoph Schenker sind Freunde seit ihrer Kindheit, verbunden durch ihr Instrument und ihre gemeinsame Leidenschaft für gute Songs… Nachdem sie jahrelang mit unterschiedlichsten Projekten in Klassik, Jazz, Rock, Pop unterwegs waren, beschlossen sie, endlich gemeinsam ein Ensemble zu gründen, um zusammen in der minimalistischen Besetzung von 2 Celli ihre Lieblingssongs zu interpretieren. Der besondere Reiz bestand darin, die oft opulenten Arrangements der Originale mit nur zwei Soloinstrumenten adäquat umzusetzen, was möglich geworden ist durch die Kombination von experimenteller Spielweise und moderner Technik wie Loopstations, Effektgeräte, Amplifying. cellorazade war gegründet. „Frida Kahlo- eine musikalische Biographie“ Sie ist wohl die berühmteste und bekannteste Künstlerin Lateinamerikas – Frida Kahlo. Schon zu Lebzeiten eine Legende ist sie längst zum Mythos geworden. Das Ensemble cellorazade stellt in seinem neuen Programm diese mexikanische Malerin ins Zentrum. Durchwoben mit Texten und Zitaten zeichnen die durchweg eigenen Kompositionen ausgewählte Lebensstationen/Lebenssituationen der Kahlo mit musikalischen Mitteln nach. Dabei schöpfen cellorazade alias Christoph Schenker und Sascha Werchau aus dem faszinierenden Facettenreichtum ihres Instruments. „Frida Kahlo – eine musikalische Biographie“ basiert auf den im Jahr 2014 entstandenen Kompositionen für das Tanzstück „Frida Kahlo“ des Staatstheaters Cottbus. Ute Grundmann schreibt über die Musik: „(...) während die (für die Choreographie entstandene) Musik des Leipziger Ensembles cellorazade sonst mal sehnsüchtige, mal aggressive (...) Cello-Klänge einbringt, dazu Geräusche, eine sehnsuchtsvolle Männerstimme, Kindergesang...“ (in: Die Deutsche Bühne, 22.09.2014). In einer anderen Kritik heißt es: „Das Stück hat eine weite Ausdrucksskala, musikalischen Farben gleich. Die Musik ist, keineswegs selbstverständlich, extra komponiert und vorher produziert worden. (Stefan Amzoll in: Neues Deutschland, 27./28.09.2014) cellorazade haben nun diese Bühnenmusik in eine Konzertfassung gegossen und versprechen ihrem Publikum ein einzigartiges Hörerlebnis, das weit über kammermusikalische Klänge zweier Celli hinausgeht. Es wird gestrichen, gezupft, geklopft, geloopt – Violoncello plugged. Einlass beginnt ab 19:00 Uhr.

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15.07.2020: 20.00 bis 22.00 Uhr

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