Platzspitzbaby, (Foto: © Alpenrepublik)

Platzspitzbaby

Diese Veranstaltung ist bereits abgelaufen.

Ende der 1980er-Jahre wurde ein kleiner Park beim Zürcher Hauptbahnhof, direkt hinter dem Schweizer Landesmuseum, zum berühmt-berüchtigten Treffpunkt von Dealern und Drogensüchtigen: der Platzspitz. Täglich hielten sich bis zu 3000 Menschen beim Platzspitz auf, kauften und konsumierten Drogen und hausten auch dort. Und zwar unter schlimmsten Bedingungen. Das Elend der offenen Drogenszene, inmitten einer der reichsten Städte der Welt, rief auch im Ausland Fassungslosigkeit und Abscheu hervor. Aufgrund des immer größer werdenden Drucks durch Öffentlichkeit und Politik wurde der Platzspitz schließlich anfangs 1992 geräumt. Der Film „Platzspitzbaby“ erzählt eine schier unglaubliche Geschichte, die schon beim Erscheinen des gleichnamigen Buches für einigen Aufruhr sorgte. Zum ersten Mal erzählt jemand, wie es war, als Kind im Schweizer Drogenmilieu, aufzuwachsen. Es ist eine Geschichte der vergessenen Kinder. Vergessen von den eigenen drogensüchtigen Eltern und vergessen von überforderten Behörden, die sich nach der Schließung der Drogenszene in Zürich völlig unvorbereitet um Schwerstabhängige kümmern mussten. Regisseur Pierre Monnard erzählt die geradezu unglaubliche Geschichte angesiedelt aus der Sicht eines 11-jährigen Mädchens, grandios gespielt von Luna Mwezi, eine Neuentdeckung, deren enorme Leinwandpräsenz für euphorische Kritiken sorgte. Mit mehr als 300.000 Kinozuschauern machte das bewegende Drama zu einem der erfolgreichsten Filme in der Schweiz.

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  • 7,00 €/ 8,00 €/ Jugendliche bis 16 Jahre 5,00 Euro Montag: 6,50 € für Alle

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