1989 - vielleicht ist morgen schon alles anders, (Foto: © Martin Patze)

1989 - Vielleicht ist ja morgen schon alles anders ...

Ganz schön Pech hatte die Kulturreederei mit ihrem Stück „1989 – Vielleicht ist ja morgen schon alles anders“. Nach drei Vorstellungen im letzten Jahr war Schluss, den der C-Virus war bekanntermaßen kein Theaterfan. Doch nun gibt es den zweiten Versuch, für welchen man wieder schreiben kann: „Mit einer theatralen Dokufiktion zum 9. November 1989 meldet sich die Kulturreederei zurück aus der Coronapause.“ Erneut putzt Kerstin die Gläser an der Tanke, René baut sein Schachbrett auf, Elke stürzt zur Vorstellung, und Claudia kommt aus Bayern wieder …

Das Stück beginnt am Ende des 9. November in Köckern. Eine Raststätte mitten in der DDR wird zum Drehpunkt der Geschichte. Hier treffen Menschen aufeinander, die lieben, streiten, tanken, stagnieren und sich weiterentwickeln wollen. Manche dieser Veränderungen sind klein und ganz privat, manche sind so groß, dass sich ihnen niemand entziehen kann. Glücklich, wer sie bewusst erlebt und mitgestaltet. In der Raststätte ahnt noch keiner, dass noch am selben Abend die DDR nicht mehr das Land sein wird, das es 40 Jahre lang war. Dabei reißen Patrick, die Familie Berkow, die Handwerker und all die anderen, die in der Raststätte ein- und ausgehen, irgendwie selbst ein Stückchen der Berliner Mauer ein – jeder für sich, aber doch nicht allein …

Und so kommt ein Land zum Fallen, während in der Tanke das Leben weitergeht. Vielleicht ist ja morgen schon alles anders …

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05.11.2021: 20.30 bis 22.30 Uhr
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