Gestaltung eines Kolumbariums in der Kirche St. Nicolai in Eisleben

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Nach der denkmalgerechten Instandsetzung und Restaurierung wird die Kirche St. Nicolai in Eisleben einer neuen Nutzung zugeführt. Der spätgotische Raum wird einem Kolumbarium – einem Aufbewahrungsort für Urnen – Platz bieten. Die künstlerische Herausforderung bestand darin, in der Hallenkirche eine angemessene Unterbringung von möglichst vielen Urnen zu bewerkstelligen und deren Urnenschreine einen entsprechenden Andachtsraum im Chor gegenüberzustellen. Das Gesamtkonzept stammt u.a. von Prof. Vinzenz Warnke, Burg-Professor für Industriedesign, die Ausführung wurde gemeinsam mit Martin Büdel, Designhaus-Leiter und Leiter der Zentralen Werkstätten der BURG, geplant. Der Entwurf für die Neugestaltung der fünf großen Chorfenster stammt von dem jungen Glaskünstler und Burg-Absolventen Jakob Schreiter. Im ersten Kolumbarium dieser Art in Sachsen-Anhalt stehen sich zwei Arbeiten, die das Ephemere des menschlichen Daseins bild- und prozesshaft verarbeiten, einander wirkungsvoll gegenüber. Das Projekt wird auf poetische Weise in der Ausstellung vorgestellt. Realisiert wird das Kolumbarium in Eisleben voraussichtlich im Frühjahr 2022.

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