Reinhard Heydrich - Karriere und Gewalt
Eine Ausstellung des Berliner Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“, ergänzt durch "Spuren in Halle" vom Stadtmuseum Halle Reinhard Heydrich (1904–1942) machte im NS-Staat eine steile Karriere. In wenigen Jahren wurde er unter Heinrich Himmler zum mächtigsten Mann im Überwachungs- und Verfolgungsapparat von SS und Polizei. Während des Zweiten Weltkriegs war er maßgeblicher Organisator des Holocaust. Als „stellvertretender Reichsprotektor“ ging er im deutsch besetzen Teil der Tschechoslowakei rigoros gegen den Widerstand vor. Im Juni 1942 starb er an den Folgen eines Attentats in Prag. Das NS-Regime feierte ihn fortan als „Märtyrer“. Die Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“ fragt nach Verlauf und Bedingungen des Aufstiegs von Reinhard Heydrich und wirft Schlaglichter auf seine Rolle in zentralen Verbrechenskomplexen des NS-Regimes. Abschließend lenkt sie den Blick auf Bilder und Vorstellungen von seiner Person, die ihren Ursprung in der nationalsozialistischen Propaganda haben, nach 1945 fortgeschrieben oder umgedeutet wurden und teils bis heute wirkmächtig sind.
Stadtmuseum Halle Christian-Wolff-Haus, Große Märkerstraße 10, Tel. 0345/ 221 30 30
www.halle.de
14.04.2026 bis 10.05.2026
jeweils
Di. : 10.00
bis 17.00
Uhr
Mi. : 10.00
bis 17.00
Uhr
Do. : 10.00
bis 17.00
Uhr
Fr. : 10.00
bis 17.00
Uhr
Sa. : 10.00
bis 17.00
Uhr
So. : 10.00
bis 17.00
Uhr
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