Bühnenvorhang im Theater
Bühnenvorhang im Theater, (Foto: © Mermyhh, Pixabay)

Lichter der Großstadt (City Lights)

Die Honoratioren der Stadt, die zur Enthüllungsfeier des Denkmals »Frieden und Wohlstand« zusammengekommen sind, trauen ihren Augen nicht, als das Tuch fällt: Charlie, der arme Tramp, hat hier einen Ruheplatz gefunden. Unsanft wird er geweckt und stolpert ins Großstadtgetriebe davon. Er lernt eine blinde Blumenverkäuferin kennen, verliebt sich in sie und will sie mit Geld unterstützen. Doch woher nehmen? Der Zufall will es, dass Charlie einen lebensmüden Millionär vor dem Selbstmord bewahrt. Leider hat dieser alkoholabhängige Mann, der ihn voller Dankbarkeit mit in seine Wohnung nimmt, jedoch die fatale Eigenschaft, sich im nüchternen Zustand nicht mehr an ihn erinnern zu können. Das führt zu immer neuen Verwicklungen. Der Tramp verliert seinen Job als Straßenkehrer. Um dem Mädchen eine Augenoperation finanzieren zu können, versucht er sich sogar als Boxkämpfer, doch er unterliegt. Da trifft er wieder den angetrunkenen Millionär, der ihm Geld für das Mädchen gibt, sich aber im nächsten Moment, ernüchtert, nicht mehr daran erinnert. Und so landet Charlie im Gefängnis. Ein halbes Jahr später aber wird dann doch noch alles gut. Der Film City Lights, der 1931 in die Kinos kam, wurde zu einem der größten Triumphe in Chaplins Karriere und zählt heute neben Goldrausch und Moderne Zeiten zu den großen Klassikern des Genres. Als »ironische und sozialkritische Tragikomödie voller Mensch- lichkeit, Güte und Optimismus« (Lexikon des internationalen Films) vereint der Film großartige Komik und berührende Sentimentalität. Die Wirkung des Films wird durch die Musik noch enorm gesteigert. City Lights war der erste Film, für den Chaplin die Filmmusik selbst komponierte. Da er keine Noten lesen konnte, diktierte er seine Einfälle einem erfah- renen Musiker, der dann die Feinarbeit und das Arrangement übernahm. Timothy Brock bearbeitete 2004 die Originalmusik neu.

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