Silje Nergaard
Silje Nergaard, (Foto: © Promo)

Silje Nergaard / Vivianne de Farias

Mit 16 veröffentlichten Alben gehört Silje Nergaard zu den erfolgreichsten und produktivsten Sägerinnen der nordischen Jazz-Szene. Die in Steinkjer geborene Sängerin hat während ihrer 30-jährigen Laufbahn mit unterschiedlichsten Musikern aus aller Welt zusammengearbeitet - Pat Metheny, Helge Lien, Vinze Mendoza seien stellvertretend genannt. Der Pianist Espen Berg hat sich durch seine Mitarbeit in einer ganzen Reihe von Projekten einen festen Platz in der norwegischen Jazzszene erobert.

Obschon Silje auf einigen ihrer Alben auch mit orchestraler Begleitung zu hören ist, ist sie eher in kleinen Besetzungen zu hause. Für ihr Duo-Projekt haben Silje Nergaard und Espen Berg eine Reihe bekannte Stücke aus Siljes unerschöpflichen Fundus von Songs ausgewählt. Lieder, die Geschichten erzählen, die sie mit ihrer unvergleichlichen, strahlenden Stimme zum Leben erweckt, getragen von Espen Bergs dynamischer und spielerischer Begleitung.

Siljes Album „At first light” (2001) ist das bisher meistverkaufteste Jazz-Album aller Zeiten in Norwegen. 2003 wurde sie in Norwegen als Årets Spellemann (Künstler des Jahres) ausgezeichnet. 2010 war sie mit ihrem Album „A thousand true stories” für den Grammy nominiert. Espen Berg wurde 2007 auf dem Hoeilaart International Jazz Competition in Belgien als bester Solist ausgezeichnet.

Viviane de Farias, in Ipanema geboren, in Rio de Janeiro und Los Angeles aufgewachsen, seht im Ausland in dem Ruf, eine der besten brasilianischen Sängerinnen zu sein. Ihre warme Stimme, ihre makellose Gesangstechnik, ihr extremer Stimmumfang haben dazu beigetragen. Ihr Background ist eher klassisch, so hat sie z.B. mit Placido Domingo und mit Kurt Mazur zusammengearbeitet. Gleichzeitig wird ihr lyrische Emotionalität, dynamische Ausstrahlung und eine elegante Phrasierung bescheinigt,

Nach dreizehn Jahren Karriere in klassischer und zeitgenössischer Vokalmusik und in genreübergreifenden Projekten wendet sie sich in ihrer aktuellen Tätigkeit dem musikalischen Erbe Brasiliens zu, ihren Wurzeln. Sie enthüllt dabei ihre brasilianische Seele, eine Mixtur aus Sehnsucht, Leidenschaft und Melancholie. Dabei arbeitet sie vorrangig mit Jazzmusikern zusammen, und ist weltweit unterwegs.

Viviane de Farias kann auf mehrere CD-Veröffentlichungen zurückblicken. Ihr erstes Soloalbum „Moments of passion” war für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

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