Mission Moderne: Die jüdischen Warenhäuser in Halle als Zeugnisse einer glanzvollen Vergangenheit

Die bedeutende Industriemetropole Halle rückte 1890 mit hunderttausend Einwohnern in die Reihe deutscher Großstädte auf. 660 jüdische Einwohner hatten nicht unwesentlichen Anteil am wirtschaftlichen Aufstieg Halles. Dieser widerspiegelte sich in weitreichenden städtebaulichen Veränderungen im Stil der modernen Sachlichkeit. Zahlreiche neue Stadtteile und moderne Geschäftshäuser schossen wie Pilze aus dem Boden. Sie sollten Halle das unverwechselbare Gepräge einer europäischen „City“ verleihen. Die Stadtväter, allen voran Oberbürgermeister Dr. Richard Robert Rive, setzten mit den jüdischen Firmen u.a. „Huth“ und „Lewin“ die Umgestaltung des Marktplatzes durch. Sie erhofften sich ein architektonisch geschlossenes Gesamtbild – ein Problem, das immer wieder bis heute eifrig diskutiert wird.

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Händeldenkmal auf dem Markt

14.11.2019: 17.00 bis 20.00 Uhr
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