Musikinstrument eines klassischen Konzertes
Musikinstrument eines klassischen Konzertes, (Foto: © Timo Klostermeier, Pixelio.de)

Ensemble Opus 45 und Roman Knižka: "Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen …"

Am 19. April 1945 schworen sich die Befreiten des KZ Buchenwald in einer bewegenden Ansprache den »Nazismus mit seinen Wurzeln« zu vernichten. Doch schon bald lebte in Deutschland rechtsextremes Gedankengut wieder auf. Seit 1945 fielen immer wieder Menschen rechtsextremer und rassistischer Gewalt zum Opfer. Seit ihrer Gründung sind in der Bundesrepublik Deutschland Rechtsextremismus, rechtsextreme Übergriffe, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Terror immer wieder Realität. Die Geschichte der extremen Rechte ist bis heute Teil der deutschen Demokratiegeschichte.

Mit ihrer Collage aus Lesung und Kammermusik möchten Roman Knižka und das Ensemble Opus 45 dazu anregen, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen. Anliegen des Programms ist es außerdem, den Opfern rechter Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland zu gedenken. Der Titel des Abends ist ein Zitat des italienischen Schriftstellers und Auschwitz-Überlebenden Primo Levi: »Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.«

Musik von Paul Hindemith, Pavel Haas und György Ligeti, Rezitation: Roman Knižka, Dramaturgie: Kathrin Liebhäuser Dauer des Konzertes: 90 Minuten, ohne Pause

www.buehnen-halle.de



Neues Theater, Große Ulrichstraße 51, Tel. 0345 20500, www.buehnen-halle.de
nt - Saal

09.11.2019: 19.30 bis 21.30 Uhr

Theater, Oper, Orchester GmbH

0345 5110777
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