Buch einer Lesung eines Vortragenden
Buch einer Lesung eines Vortragenden, (Foto: © Xenia B., Pixelio)

Johann Wolfgang von Goethe: Stationen einer erotischen Biografie

„Wenn Liebe je den Liebenden begeistert, ward es an mir aufs lieblichste geleistet.“ - So zieht der greise Dichter nach dem Aufschwung einer letzten Begeisterung in der „Marienbader Elegie“ die Bilanz eines letztlich erfüllten erotischen Lebens – im scheinbaren Widerspruch zum „Olympier“, der nur gelten lassen wollte, „was sich ziemt“, ein Leben, dem erlaubt ist, „was gefällt“. Ausdruck gefunden hat Letzteres in zahllosen Gedichten, die zusammen genommen so etwas wie eine erotische Biografie ergeben. In dem vorliegenden Programm soll es um die Erotik des reifen Goethe gehen, der Überschwang der Jugendjahre, des „Sturm und Drang“ liegen hinter ihm. Begonnen sein soll mit der entsagungsvollen „Seelenliebe“ zu Charlotte von Stein, gefolgt vom Jubel der römischen Elegien und gleich darauf der erfüllten Liebe zu Christiane Vulpius, dann dem „Tagebuch“, das er nicht in sein Werkverzeichnis aufnehmen mochte, und das er doch gern bei geselligen Anlässen mit großem Vergnügen selbst vorgetragen hat, bis hin zur Katastrophe der späten Leidenschaft des alten Mannes für die 17-jährige Ulrike von Levetzow und endlich zur „Aussöhnung“ über das Erleben von Musik.

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