Hejira
Hejira, (Foto: © Cultourbuero Herden)

Hejira feat. Rahel Debebe-Dessalegne und Barb Jungr

# HEJIRA FEAT. RAHEL DEBEBE-DESSALEGNE

Wenn eine junge Band sich den Namen HEJIRA gibt und dann in Interviews erklärt, dafür nur teilweise von Joni Mitchells Meisterwerk (Joni Mitchells HERIJA hatte deutliche Jazzanklänge) von 1976 inspiriert worden zu sein, weil „Hejira“ ja im Arabischen schließlich Flucht oder Reise an einen besseren Ort bedeute, dann ist das schon mal eine Ansage. Wenn die Band dann auch noch von der Virtuosität halbvergessener Prog-Rock-Koryphäen wie Focus, Yes oder ELP schwärmt und gleichzeitig die Nähe zu postrockenden Kritikerlieblingen wie The Invisible beschwört, entsteht schon ein recht eigenwilliges Profil. Alles andere als „retro“ klang jedenfalls 2013 das ambitionierte, von Matthew Herbert im bandeigenen „House of Dreams“-Studio produzierte Debütalbum Prayer Before Birth. Man kommt nicht umhin, der Sängerin Rahel Debebe-Dessalegne mitunter eine große Nähe zu Kate Bush zu attestieren. Die britische Pop-Kritik schrieb: Es klingt „als ob Talk Talk unter der Aufsicht von Radiohead mit Fairport Convention jammen.“

# BARB JUNGR SINGS BOB DYLAN

Barb Jungr, geboren 1954 in Rochdale, England, gehört zu den Sängerinnen, deren musikalisches Spektrum zwischen Jazz, Chanson und musikalischen Kabarett liegt. Dabei hat die Künstlerin ihren ganz eigenen Stil entwickelt.

Von Kritikern oft als großartig, faszinierend und magisch beschrieben, hat sich Barb Jungr einen hervorragenden Ruf als internationale Live-Performerin erworben. Sie hat die Interpretationskunst so weit perfektioniert, dass die Hörer oft erstaunt sind, zu entdecken, dass bekannte Lieder durch ihre Interpretation eine neue Magie entwickeln. Mit großer Stimme, breitem Lachen und ihrer umwerfend herzlichen Art wird Barb Jungr ihre erfolgreichste Konzertproduktion auch zum Festival Women in Jazz präsentieren. Ein Konzert, so selten wie intensiv und von einer Tiefe, die kein künstliches Pathos braucht.

www.womeninjazz.de



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