Gewandhausorchester
Gewandhausorchester, (Foto: © Jens Gerber)

Gewandhausorchester, Michael Sanderling

Vier Sinfonien und zwei Konzerte von Dmitri Schostakowitsch stehen in dieser Spielzeit auf dem Programm. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Dass Schostakowitschs Musik nicht mit dem Schöpfer, der ihr so individuelle Züge verlieh, oder mit dem Regime, das restriktive Rahmenbedingungen diktierte, im dunklen Abgrund der Vergangenheit versank, grenzt an ein Wunder. Dieses Wunder heißt: Universalität der Tonsprache. Schostakowitschs Sinfonien haben trotz und wegen ihrer historischen Verfasstheit bis heute viel zu sagen. Als Schostakowitsch mit der Komposition von Sinfonien begann, hatte die Gattung durch Bruckner und Mahler ein Maß an Monumentalität, Pathos, Universalität musikalischer Idiome und weltanschaulichem Weitblick erreicht, das kaum zu überbieten schien. Um neue Perspektiven für die Gattung zu eröffnen, bedurfte es bedeutender Visionäre. Ein solcher Visionär war Schostakowitsch. Er entwickelte nicht nur eine Perspektive, sondern 15 (eine begonnene 16. Sinfonie konnte er nicht mehr verwirklichen).

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07.02.2019: 20.00 bis 22.00 Uhr
08.02.2019: 20.00 bis 22.00 Uhr

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