Theater Eisleben
Theater Eisleben, (Foto: © Jens Schlüter)

Terror

"Die Würde des Menschen ist unantastbar", das ist im deutschen Grundgesetz verankert. Doch was passiert, wenn plötzlich abgewogen werden muss, zwischen der bestehenden Verfassung und dem eigenen Gewissen? Wenn 164 Leben gegen 70.000 Leben stehen? Welche Bedeutung haben dann Begriffe wie Menschlichkeit, Moral oder Recht und Unrecht? Diesen Fragen widmet sich der Autor und frühere Strafverteidiger Ferdinand von Schirach in seinem inzwischen verfilmten Theaterstück "Terror". Major Lars Koch, Pilot eines Jagdfliegers erhält den Befehl, die von Terroristen gekaperte Lufthansa Maschine LH2047 mit 164 Passagieren an Bord vom Kurs abzudrängen. Er kennt das Ziel der Terroristen: die Allianz-Arena, gefüllt mit 70.000 Menschen. Major Lars Koch missachtet den Befehl seiner Vorgesetzten und trifft eine Entscheidung mit schwerwiegenden Folgen. In der anschließenden Gerichtsverhandlung muss das Publikum im Saal entscheiden, ob er richtig gehandelt oder ob er sich eines schweren Verbrechens schuldig gemacht hat. Der Gerichtssaal wird zur Bühne, die Bühne wird zum Gerichtssaal und in jedem Fall wird das Publikum zur Entscheidungsgewalt: den Schöffen. Die Zuschauer urteilen am Ende jeder Verhandlung, jeder Vorstellung, ob Major Lars Koch schuldig oder freigesprochen wird. "Schirachs erstes Stück geht, nein rast seit Herbst über die deutschen Bühnen… Man kann es vom Schüler bis zum Rentner praktisch jedem empfehlen." TZ, 22. Februar 2016

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