Jean-Louis Matinier & Marco Ambrosini
Jean-Louis Matinier & Marco Ambrosini, (Foto: © Thomas Radlwimmer)

Jean-Louis Matinier & Marco Ambrosini // Reinald Grebe & Ensemble Stark & Dr. Bajan

Sie erweisen sich gleichermaßen als Erfinder und Entdecker einzigartiger Klänge. Das offenbart bereits die ungewöhnliche Instrumentierung. Ambrosini ist einer der wenigen Musiker, die die Nyckelharpa außerhalb der schwedischen Folktradition einsetzen. Matinier führt das Akkordeon in das weite Feld der improvisierten Musik. Ihre Route führt sie dabei von der Alten zur Modernen Musik, wobei sie stets mit diesem Material improvisieren und immer neue Klangfarben-Kombinationen entdecken. Wer solche Musik erlebt hat, lässt sich nicht mehr in das Korsett von Genrebeschreibungen zwängen. Der bemerkt, dass es da draußen einen unendlich großen Abenteuerspielplatz der musikalischen Möglichkeiten gibt.

**Jean-Louis Matinier: Akkordeon

Marco Ambrosini: Nyckelharpa**

# Rainald Grebe „nebst Ensemble Stark & Dr. Bajan“

Rainald Grebe ist ein Tausendsassa. Musiker, Schauspieler, Komponist, Regisseur, Puppenspieler, Kabarettist ... und vieles mehr. Und er ist Experte für das Aufbauen und Demontieren von Klischees in viele kleine Einzelteile – oder aber wahlweise im völligen Ignorieren derselben. Da trifft es sich, dass es das Akkordeon gibt. Dieses Instrument kennt sich aus damit, mit Klischees überhäuft zu werden: Gerne wird es mit der volkstümlichen Hitparade verbunden, mit Späßen zu Opas 80., mit dem ewigen Tango oder Montmartre im Sonnenuntergang.

Ein ganzes Akkordeonfestival ist also ein großer Fundus für Grebe, der einem großen Publikum vor mehr als zehn Jahren mit seiner ironischen Landeshymne „Brandenburg“ oder dem „Sachsen-Anhalt-Lied“ bekannt wurde. So hat er gemeinsam mit Akkordeonisten aus der Region unter der Leitung von Lutz Stark (Arrangements) und Dr. Bajan als Gast eigens für das akkordeon akut! Festival seine Songs neu interpretiert und hebt Klischees über das „Matroseninstrument“ im großen Fluss der Widersprüchlichkeiten von einer Welle zur nächsten auf, lässt sie zerschellen oder einfach nur partiell weiter ziehen. "Auf der Saale schwimmt ein Rollstuhl, ganz obenauf. Der Besitzer muss ertrunken sein, sonst säße er noch drauf."

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