Zahl der Einbrüche in Halle weiter auf hohem Niveau

Die Haustüre eines Hauses ist sowohl in Sachen der Optik als auch in der Funktionalität ein. In den letzten Jahren freuten sich die Behörden in Halle über einen leichten Rückgang der Einbruchzahlen. Doch noch immer bewegen sich diese auf einem hohen Niveau. So melden etwa Versicherer hohe einstellige prozentuale Meldungsraten bei entsprechenden Policen. Doch was bedeutet dieses Problem für die Menschen vor Ort?

Niedrige Aufklärungsquoten


Sehr häufig wird die akute Gefahr im Alltag ausgeblendet, wie in vielen anderen großen deutschen Städten. Zu einer weiteren Schwierigkeit werden derweil die niedrigen Aufklärungsquoten. In weniger als jedem zehnten Fall ist es für die Behörden möglich, den Schuldigen Täter zu finden. Zu wenige Indizien bleiben an den Tatorten zurück und die Belastung auf den Revieren ist inzwischen groß. Einerseits scheint dabei die Gerechtigkeit auf der Strecke zu bleiben. Andererseits haben Betroffene nur in äußerst seltenen Fällen die Chance, eines Tages wieder an das Diebesgut zu kommen, wobei es sich womöglich um wertvolle persönliche Stücke handelt.



Einbruchschutz richtig gestalten

Gleichsam stehen die Bürgerinnen und Bürger selbst in der Verantwortung, was die Gestaltung des Einbruchschutzes angeht. Doch häufig ist nicht klar, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um dabei auch ein gutes Verhältnis von Preis und Leistung präsentieren zu können. Beratend werden zum Beispiel Schlüsseldienste tätig, mehr erfahren Sie auf dieser Seite.

Eine individuelle Beratung hat die Polizei in diesen Tagen nicht zu bieten. Beratungsangebote beschränken sich aus diesem Grund auf allgemeine Broschüren. Dies kann einen wichtigen Mehrwert vorenthalten. So müssen zum Beispiel bei einer Wohnung im Erdgeschoss ganz andere Maßnahmen ergriffen werden, als bei einer Maisonette. In vielen Fällen würde eine zusätzliche Verriegelung der Fenster bereits ausreichen, um das Sicherheitsniveau deutlich zu erhöhen. Doch die betreffenden Personen entscheiden sich aufgrund der schlechten Informationslage viel eher für den Kauf einer teuren Alarmanlage.



Prävention betreiben

Zuletzt bietet sich noch die Möglichkeit, beim Leben in der Stadt den Fokus auf die Prävention zu setzen. In der Praxis gibt es ganz unterschiedliche Wege und Chancen, um das eigene Wohnobjekt für Einbrecher weniger attraktiv erscheinen zu lassen. Selbst hier reichen zudem kleine Summen aus, um bereits eine große Wirkung zu erzielen. Dazu zählt das klassische Leeren des Briefkastens durch einen Nachbarn in eigener Abwesenheit. So wird eines der Hauptsignale für eine unbewohnte Wohnung unterdrückt.

Weitere Indizien, auf welche die Einbrecher in diesen Tagen vertrauen, sind jedoch die Rollläden und Lichter des Hauses. Hier bieten zentrale Steuerungselemente einen wesentlichen Vorteil, die durch die langsam fortschreitende Entwicklung des Smart Homes an Bedeutung gewinnen. Sie halten die Chance bereit, auch aus der Distanz mithilfe eines Smartphones oder Tablets auf die gekoppelten Elemente zuzugreifen. Automatisierte Anlagen schalten dann zum Beispiel die Lichter und Lampen des Hauses in einem Rhythmus an und aus, der in etwa einem typischen Tag entspricht.

Nicht zuletzt aufgrund der schlechten Aufklärungsquoten steigt auf diesem Gebiet also das Maß an Eigenverantwortung. Wer jedoch dazu in der Lage ist, die Schwachstellen der eigenen Wohnung zu erkennen und Prävention zu betreiben, sichert sich auf diese Weise bereits einen wichtigen Vorteil in puncto Sicherheit, der sehr wertvoll sein kann.