Werbung im digitalen Zeitalter

Wenn man aktuelle Diskussionen verfolgt, erscheint die klassische Werbung vor Ort völlig „out“ zu sein, wie man im neuen Deutsch heute so schön formuliert. Allerdings entspricht dieser Umstand nicht den Fakten, denn Werbung spielt sich auch im digitalen Zeitalter vor Ort in den Geschäften ab. Man denke in diesem Zusammenhang nur an die vielen Display-Aufsteller in den Geschäften oder Empfangsräumen von großen Unternehmen. Kunden können vor Ort mit Prospekten immer noch am besten informiert werden.

Wenn ein Schaukasten von Alu-Prospektständer zum Beispiel über die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen informiert, dann fühlt sich der Kunde umsorgt. Die App in der Tasche sitzt zwar bei den meisten Kunden sehr locker am Handy, aber dennoch geht der Kunde noch immer mit offenen Augen durchs Leben und informiert sich über Dinge, die er mit freiem Auge sehen kann. Dabei nimmt er auch Dinge im vor ihm stehenden Schaukasten wahr, wenn er säuberlich und ordentlich sortiert wurde. Diesen Umstand sollte man niemals verdecken und verstecken müssen.



Wichtige Aspekte im Zusammenhang mit Festlegung von Werbeträgern

Ein weiterer Aspekt ist in diesem Zusammenhang noch wichtig zu erkennen. Die vorliegende Offline-Werbeaktivitäten werden auch in Zukunft nicht abnehmen, dienen sie doch dem Selbstverständnis einer sinnvollen Vermarktung vor Ort. Man kann mit Sicherheit darüber diskutieren, in welchem Ausmaß sich die digitale Werbung mit der non-digitalen Werbung die Schranken legt, aber Faktum wird bleiben, dass beide Bereiche auch in Zukunft einen wesentlichen Bereich im Marketingbereich einnehmen werden. Zudem lassen sich die beiden Medien auch sehr gut miteinander verbinden, ohne die Wirkung des jeweilig anderen Mediums zu zerstören. In Anbetracht der Tatsache, dass sich durch die Vielfalt an Notwendigkeiten auch Möglichkeiten im Sinne des Durchbruchsrechts ergeben, kann man davon absehen. Man sollte sich aber nicht so weit aus dem Fenster lehnen, um zu meinen, dass Dinge einfach zu gestalten sind.



Vor- und Nachteile beider Werbenormen

Im strategischen Marketing werden sehr häufig Überlegungen angestellt, wie groß der Anteil an digitalen Werbemitteln im Vergleich zu herkömmlichen, klassischen Werbeträgern sein sollte. In Wahrheit wird diese Zahl immer in Abhängigkeit mit normalen Bedingungen zu sehen sein. Diesbezüglich herrschen also keine Brachen übergreifende Einigkeit und bei vielen Experten herrscht diesbezüglich auch Übereinstimmung. Man sollte diesen Faktor immer nach eingehender Analyse durchrechnen.