Bitte lächeln! So kommen Fotos richtig zur Geltung

Joseph Nicéphore Niépce nahm 1826 seine Camera Obscura in die Hand und hielt damit den Blick aus seinem Arbeitszimmer im ersten Foto der Welt fest. Damals hätte er sich nicht träumen lassen, dass dieses Bild eine Revolution einläuten sollte, die uns bis heute begleitet: die Fotografie. Ob der schnell gemachte Schnappschuss vom Lieblingseisbecher im Café oder das Familienbild – Bilder gehören heute zum Alltag. Doch Fotos können viel mehr, als nur einen Moment wiedergeben.

Lebendige Erinnerungen

Wer kennt es nicht: Plötzlich sieht man ein Foto und eine ganze Fülle an Erinnerungen kommt zurück. An den ersten Urlaub in Italien zum Beispiel, bei dem selbst tagelanger Dauerregen nicht die gute Laune verderben konnte. Oder an den ersten Schultag des Nachwuchses mit Zahnlücke und strahlendem Lächeln. Auch wenn Jahre oder Jahrzehnte vergangenen sind, helfen Fotos dabei, große Anlässe und kleine Begebenheiten wieder lebendig werden zu lassen. Denn Erinnerungen sind flüchtig. Fotos bewahren die wichtigen Momente im Leben. Diesen Schatz sollte man pflegen. Auch für die nachfolgende Generation. Denn Fotos schenken Freude.



So entstehen schöne Fotos

Die Zeiten, in denen man auf Fotos ernst dreinblickende Menschen in steifen Posen sah, ist lange vorbei. Und das ist auch gut so. Denn ein Foto lebt nicht nur von den dargestellten Personen, sondern auch von der Stimmung, die sie ausstrahlen, und von der Szenerie an sich. Genau in dieser Kombination liegt auch das Geheimnis guter Fotos. Das gilt vor allem für Familienbilder. Gute Tipps für schöne Fotos der Lieben gibt es jede Menge. Aber man sollte darüber hinaus auch eigene Ideen entwickeln. Zum Beispiel, in dem man vor allem die liebenswerten Eigenheiten der Personen in den Mittelpunkt rückt, die fotografiert werden sollen. Dazu gehört ein bezaubernd schüchternes Lächeln ebenso wie die widerspenstige Locke, die immer wieder in die Stirn fällt.

Die richtige Präsentation

Natürlich kann man die Lieblingsbilder in einen Rahmen stecken und sie so präsentieren. In einem Passepartout kommen viele Bilder gut zur Geltung. Vor allem dann, wenn sie eine Geschichte erzählen. Aber es gibt heute so viele andere, kreative Möglichkeiten. So kann man ein besonders gelungenes Bild zum Poster vergrößern lassen oder sich als praktischen Fotokalender, die es in verschiedenen Formaten gibt, an die Wand hängen. Solche Fotokalender gibt es für die Wand, für den Schreibtisch oder als Küchenkalender. Wichtig ist hierbei die Auswahl der Motive. Die sollten nämlich zur Jahreszeit, am besten sogar zum jeweiligen Monat passen. Ideal für Einladungen – beispielsweise zu einer Hochzeit oder einer Hauseinweihung – sind auch Grußkarten auf Fotobasis. Persönlicher kann man die Gäste kaum willkommen heißen. Als Geschenk für Freunde und Verwandte eignet sich auch ein Fotobuch, eine Bürotasse mit dem Konterfei der Lieben oder eine bedruckte Mausunterlage.



Motivjagd mit dem Handy

Keine Frage: Wer regelmäßig fotografiert, wird auf die professionelle Kamera nicht verzichten wollen. Wer aber ein Faible für Schnappschüsse hat und zum Beispiel bei einem Stadtausflug architektonische Sehenswürdigkeiten schnell als Bild festhalten möchte, ist mit einem Smartphone gut bedient. Denn die Handykameras sind inzwischen technisch so ausgereift, dass sie durchaus gute Bilder machen. Dazu muss man aber die Funktionen seines Handys genau kennen. Wer immer nur im Automatikmodus fotografiert, verschenkt viele Möglichkeiten.