Rattern und Rasseln im Motor: vom kleinen Defekt zur Motorinstandsetzung

Fast jedem Autofahrer ist schon einmal etwas Ungewöhnliches an seinem Fahrzeug aufgefallen. Sei es ein Geräusch aus dem Motorraum, ein auffälliger, vielleicht kraftstoffartiger Geruch, eine Veränderung bei der Drehzahl oder ein simples Klappern, welches wie ein kleines Steinchen klingt, das sich in der Felge verirrt hat. Oft denkt man sich nichts Böses dabei und überhört oder übersieht das kleine Problem. Was viele Autobesitzer jedoch nicht bedenken: Auffälligkeiten wie diese sind in nicht gerade wenigen Fällen der Anfang eines Motorschadens – und somit oft der Anfang vom Ende Ihres Autos.



Symptome und Ursachen für einen Motorschaden

Einige Modelle scheinen vorbelastet. Ein Beispiel ist hier der Ford Transit mit einem 2,2 Liter-Motor. In den letzten Jahren wurde immer wieder von Besitzern berichtet, dass er die 200.000 Kilometer-Grenze nicht überwinden konnte. Aber bedeutet das, dass man einem Schaden in vielen Fällen nicht vorbeugen kann? Oder wäre ein regelmäßiger Werkstattbesuch sinnvoll?

Es gibt einige klare Anzeichen, die auf einen Motordefekt hinweisen. Wenn Sie bei Ihrem Auto weißen oder gar blauen Rauch aus dem Auspuff, Schaumbildung auf dem Öldeckel oder eine schwächer werdende Leistung und Überhitzung des Motors bemerken, ist es unerlässlich, eine Werkstatt aufzusuchen. Andere Indikatoren können ebenfalls auf ein direktes Problem am Motor hindeuten, müssen es aber nicht. Öl- und Kühlwasserverlust, Vibrationen, Rattern im Motor und eine unregelmäßige Drehzahl sind ebenfalls potenzielle Symptome für einen Defekt. Auch hier empfehlen beispielsweise die Kfz-Experten vom caroobi-Werkstattservice, sich beraten zu lassen oder direkt eine Werkstatt aufzusuchen. Schäden dieser Art führen nämlich in vielen Fällen zu dauerhaftem Verschleiß oder sogar zu einem Komplettausfall des Motors – und das wird nicht nur lästig, sondern oft auch sehr teuer.

Für einen Motorschaden gibt es verschiedene Ursachen. Schließlich kann ein Defekt nicht nur aus dem Motor selbst, sondern auch zum Beispiel aus Ventilen, Kolben, Zylinder oder Kurbelwelle hervorgehen. Zu den häufigsten Ursachen gehören der Zahnriemenriss, ein zu niedriger Ölstand und ein überdrehter oder zu heiß laufender Motor. Viele Defekte entstehen aber auch schlichtweg dadurch, dass die Fahrzeugbesitzer falsch getankt und es nicht rechtzeitig bemerkt haben.



Motorinstandsetzung vermeiden – wie Sie Ihr Auto schonen

Um einen Motorschaden vermeiden zu können, nennen die Experten von caroobi einige Maßnahmen. Für einen langfristig laufenden Motor ist beispielsweise ein regelmäßiger Ölwechsel fundamental. Wie bereits erwähnt, führt ein Mangel an Öl die Liste der Ursachen für einen Motordefekt mit an. Wenn keine Schmierung mehr möglich ist, reiben nackte Metallteile aneinander und führen zu teilweise irreparablen Schäden wie Kolbenfressern und Defekten am Getriebe. Ähnliches gilt für die jährliche Inspektion in der Werkstatt. Das Auto sollte inklusive Motor, Zahnriemen, Kolben und diverser Einzelteile in regelmäßigen Abständen durchleuchtet werden. Selbst kleine Mängel können bei vielen Fahrzeugen zu großen Schäden führen. Informationen darüber, wann Ihr Auto mal wieder eine Werkstatt besuchen sollte, finden Sie beispielsweise im Handbuch des Fahrzeugs. Grundsätzlich gilt: Auch wenn eine regelmäßige Inspektion Sie ein paar hundert Euro zusätzlich im Jahr kostet – bei einer Instandsetzung nach einem Motordefekt zahlen Sie deutlich mehr.