Mit dem Spielen hört man niemals auf: die Arten des Spiels im Überblick!

Im Gegensatz zu Kinderspielen, bei denen es vorrangig darum geht, die angeborene Neugier beziehungsweise den Spieltrieb des Kindes zu schulen, werden Erwachsenenspiele eher mit dem Zeitvertreib und dem Vergnügen in Verbindung gebracht. Die Spieleentwicklung des Kindes aus pädagogischer Sicht wird somit von Entwicklungspsychologen und Spielpädagogen analysiert, welche in der Regel fünf Spielformen voneinander unterscheiden: das Funktionsspiel, das Konstruktionsspiel, das Rollenspiel, das Regelspiel und das Bewegungsspiel. Dabei ist die Grundlage jedes Spiel die Zweckfreiheit, das heißt, dass ein Kind ein Spiel aus der Eigenmotivation heraus spielt.

Handelt es sich bei dem Funktionsspiel, um ein sensomotorisches Übungsspiel, welches eine sich wiederholende Körperkoordination kognitiv verarbeitet und somit Rückschlüsse auf die vorherige Handlung zulässt, werden bei einem Konstruktionsspiel die Dinge nach dem Baukastenprinzip sozusagen konstruiert. Sowohl das Misslingen als auch das Gelingen stehen im Mittelpunkt dieser Spiele, deren Ziel es ist, einen selbstgesetzten Leistungsstandard zu erfüllen und diesen infolgedessen zu optimieren. Die Optimierung einer Sache, eines Gegenstandes oder einer Technik wird auch im weiteren Leben genutzt. Materialprüfungen oder Online Casino Testberichte und ähnliche Verfahren arbeiten gewissermaßen nach ähnlichen Prinzipien.



Die Arten des Spiels – ein altersgemäßes Faktum!

Im Gegensatz zu einem Funktions- oder Konstruktionsspiel, welches sowohl von Mädchen und Jungen gleichermaßen häufig ausgeführt wird, vertiefen sich Mädchen gerne in Rollenspiele. Da sich während des Rollenspiels der/die Spielende in fiktive Charaktere, Tiere oder Gegenstände hineinversetzt, wird hiermit vor allen Dingen die soziale Bindung geknüpft. In den ersten Lebensjahren ist es somit vor allen Dingen die Bezugsperson, welche spielerisch nachgeahmt wird. Im Erwachsenenalter erfreuen sich Rollenspiele hingegen am Computer immer größerer Beliebtheit, die somit einen bestimmten Wunsch oder eine gewisse Vorstellung spielerisch weitertransportieren.

Beim Bewegungsspiel hingegen werden die Bewegungskoordination, die Kraftdosierung sowie das Gleichgewicht trainiert, die ebenfalls wie Regelspiele in festgelegten Regeln erfolgen. Regelspiele sind somit nahezu alle Spiele. Dies gilt ebenso für unvorhersehbare Spielsituationen, wie dem Fangen, einem Bewegungsspiel, welches jedes Kind kennt und zwischen Fänger und Flüchtende unterscheidet.



Der Spieler lernt bekanntlich für das Leben!

Die Schauspielkunst, welche jedes Kind in Form des Rollenspiels frühzeitig erlernt, ist somit eine soziale Komponente, sich durch Nachahmung in etwas hineinversetzen zu können. Dies gelingt bekanntlich jedoch nicht jedem, sodass die Empathiefähigkeit eines Erwachsenen mitunter stark von der Prägung im Kindesalter abhängen kann.

Spiele, die bereits im Kindesalter erlernt werden, bleiben also in der einen oder anderen Weise auch im Erwachsenenalter erhalten. Hier werden die Glücksspiele, wie das Würfeln, von den Geschicklichkeits- und Aktionsspielen, den Rollen- und Gesellschaftsspielen sowie den Denk-, Lege- und Strategiespielen unterschieden, welche alle sowohl körperlicher als auch geistiger Natur sein können. In diesem Zusammenhang werden Gesellschaftsspiele zwar auch auf dem PC oder der Konsole angeboten, sind aber nach wie vor eher die Spiele der jüngeren Generation. So sind bei Erwachsenen die Karten- und Würfelspiele in einer trauten Runde immer noch gern gesehene Spaß- und Kommunikationsfaktoren. Dazu gehören altbekannte Spiele wie Mensch ärgere dich nicht, Monopoly oder Skat, die somit einen ganz anderen Sinn und Zweck verfolgen als z.B. die in Mode gekommenen PC-Spiele. Es handelt sich in allen Fällen um Gesellschaftsspiele.