Endlich Sommer – aber wohin mit der Luxusuhr?

Das Wetter ist toll und die Sonne kommt raus. Endlich ist es Zeit, sich wieder etwas weniger anzuziehen und ins kühle Nass zu springen. So, oder so ähnlich zumindest stellen sich viele die hießen Sommertage vor. Gerade in Zeiten von Pandemie und Co. bieten sich speziell Freibäder, Seen oder Flüsse an, etwas Abkühlung zu genießen. Doch im Gegensatz zu Personen, die eher „einfache“ Uhren tragen und diese jederzeit beiseitelegen können, haben Nutzer von edlen Chronographen diesen „Luxus“ nicht. Eben einmal schnell nach dem harten Tag im Büro in das Wasser springen, ist also nicht so mühelos. Daher stellt sich die Frage, wie eine Luxusuhr richtig aufbewahrt und gepflegt wird.

Hochwertige Uhren sind nicht alleine teuer, sondern mindestens ebenso kostbar. Dabei gibt es schon längst nicht mehr nur die Klassiker unter den Uhrmanufakturen. Etwa sind eine Alternative zu Rolex: Tudor-Uhren. Insofern ist es wichtig, auch diese adäquat zu schützen, aufzubewahren und zu pflegen. Zudem gilt es den regelmäßigen Gang zum Uhrmacher zu tätigen. Nur so ist es möglich, die Robustheit, Funktionalität sowie die Qualität zu erhalten.

 



Wer also dieser Tage vorhat, Halles schöne Seen oder Freibäder zu besuchen, der lässt seine Luxusuhr besser zuhause. Das gilt ebenfalls für Chronographen, die laut Hersteller wasserdicht sind. Denn Stöße, Schweiß, Temperaturschwankungen oder auch Sonnencreme können dazu führen, dass Dichtelemente über die Zeit keinen ausreichenden Schutz mehr bieten. Ebenso eine regelmäßige Prüfung eines Fachmanns zur Wasserdichtigkeit ist keine Garantie, dass die Rolex, Tudor oder TAG Heuer sicher kein Wasser hineinlässt. Wer unbedingt beim Schwimmen eine Uhr tragen muss, sollte sich eine günstigere, speziell auf das Tauchen ausgelegte Uhr kaufen. Selbst mit Luxusuhren für die tieferen Wasserschichten gehen Uhrenliebhaber nur ungern ins Wasser.

Bleibt der edle Zeitmesser bei gutem Wetter zuhause, sollte er entsprechend trocken und staubfrei gelagert werden. Im Regelfall dient hierfür die Uhrenbox des Zeitanzeigers selbst. Doch ebenso gibt es im Handel erstklassige Alternativen. Wichtig ist, dass die Luxusuhr in das Uhrenfach passt. Insbesondere, wenn gleich mehrere Luxusuhren darin aufbewahrt werden. Schließlich gilt es zu verhindern, dass diese Aneinanderreiben.



Ist eine längere Tragepause geplant, ist es zudem sinnvoll die Edeluhr gründlich zu reinigen. Am einfachsten gelingt das mit einem Mikrofasertuch. Nur bei als wasserdicht ausgezeichnete Uhren von mindestens 10 atm, ist ein angefeuchtetes Mikrofasertuch zu empfehlen. Mit diesem lassen sich zuverlässig, ganz ohne Reinigungsmittel, Fett, Schweiß und Staub entfernen. Selbstverständlich können chemische Reiniger die Arbeit erleichtern sowie einen positiven optischen Effekt erzeugen. Jedoch kommt ein Großteil mit Schleifpartikeln und sie greifen nicht zuletzt die Dichtungen an. Das kann dazu führen, dass der edle Zeitmesser seine Wasserdichtigkeit verliert.

Insgesamt ist es sinnvoll die Luxusuhr vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Denn die Zifferblätter sowie die Zeiger des edlen Zeitmessers können durch diese Schaden nehmen. In einer Uhrenbox gelingt das als Beispiel besonders gut. In puncto Wasserdichtigkeit bietet sich ein Check alle drei Jahre an. Denn durch die diversen Umwelteinflüsse können Dichtungsmaterialien porös oder brüchig werden, was dazu führt, dass Feuchtigkeit eintreten kann und dem sensiblen Uhrwerk schadet. Wer eine teure Uhr mit einem Quarzwerk besitzt, sollte bei längerer Lagerung bedenken, dass im Regelfall spätestens alle zwei Jahre eine neue Batterie eingesetzt werden muss.