Automatisierte Geldanlage - Ist das möglich?

Jeder ist daran interessiert, sein Geld gewinnbringend anzulegen. Schließlich winkt ein passives Einkommen als Belohnung, welches das klassische monatliche Erwerbseinkommen zumindest unterstützen kann. Geringer ist die Motivation angesichts des hohen Zeitaufwands, der mit finanziellen Fragen verbunden wird. Einige Methoden versprechen eine automatisierte Anlage. Wie diese gelingen kann, sehen wir uns in diesem Artikel an.

Die Vermögensberatung

Meist fällt zuerst das Stichwort Vermögensberatung, wenn dieses Thema angesprochen wird. Tatsächlich war die Vermögensberatung in den vergangenen Jahren die oft einzige Möglichkeit, um das Thema Geldanlage zu automatisieren. In Zusammenarbeit mit großen Dienstleistern bot sich die Möglichkeit, die Aufgabe an andere abzugeben.

In der Praxis war dieser Mechanismus vor allem den sehr wohlhabenden Bürgerinnen und Bürger vorbehalten. Denn nur sie verfügten über die nötigen finanziellen Mittel, um den Vermögensberatung wirklich lohnend in die Tat umsetzen zu können. In den letzten Jahren hat sich dieses Bild der Vermögensberatung etwas verschoben. Wer eine individuelle Betreuung abseits der Hausbanken wünscht, muss jedoch nach wie vor eine Summe von mindestens 100.000 Euro mitbringen.



Bots schaffen Abhilfe

Doch Anleger sind in diesen Tagen nicht mehr zwingend auf Leistungen wie die Vermögensberatung angewiesen. Vielmehr bietet sich auf der Basis der Bots die Möglichkeit, die Geldanlage ganz neu zu denken. Diese Handelsroboter spielen zum Bespiel auf dem Gebiet der Kryptowährungen eine wichtige Rolle. Hier gibt es verschiedene Angebote, wie zum Beispiel den Profit Builder, die eine Unterstützung am Markt anbieten sollen.

In der Tat verstehen es die Bots, einige der wichtigen Grundsätze der Geldanlage in der Praxis umzusetzen. Doch Nutzer dürfen keinen garantierten Gewinn erwarten, unabhängig von der weiteren Entwicklung einer digitalen Währung. Auch aus diesem Grunde ist es wichtig, die entsprechenden Bots vor der Nutzung ganz genau unter die Lupe zu nehmen und sich ein klares Bild von ihnen zu machen.



Das klassische Sparkonto

Wer seine Geldanlage nicht automatisiert, der droht dem inneren Schweinehund ausgeliefert zu sein, was die Geldanlage betrifft. Dieser sträubt sich oftmals gegen das Sparen und will das Geld lieber für den schnellen Komfort im Hier und Jetzt einsetzen. Das Einrichten eines Sparkontos kann in diesem Kontext eine echte Alternative sein. Auf diese Weise kann ein monatlich fester Betrag auf das Sparkonto überwiesen werden. Die Beträge, die sich noch auf dem eigentlichen Girokonto befinden, stehen in der Folge zur freien Verfügung.

Wie hoch die Sparquote bei diesem Modell sein sollte, ist nicht zuletzt eine Frage der eigenen finanziellen Ziele. Wer sich langfristig ein Polster ansparen möchte, für den reicht es aus, etwa 10 Prozent des monatlichen verfügbaren Einkommens zu übertragen. Je weiter diese Quote angehoben wird, desto schneller ist dieser Weg zu gehen.

Doch nicht allein das Sparen trägt zum Erreichen der großen Ziele bei. Noch wichtiger ist in diesem Kontext die passende Anlage des Geldes. Denn erst dadurch bietet sich uns die Möglichkeit, vom wirtschaftlichen Aufschwung zu profitieren und selbst einen Gewinn zu schöpfen. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen, dass die Gelder direkt an der Börse investiert werden, wo sie ihren Teil zu einer Rendite beitragen können.