Das Wittenberger Renaissance Musikfestival

Renaissancetanzball (Corinna Kroll)

ZUnter dem Motto »Klänge statt Klingen. Musik im 30-jährigen Krieg« fanden bei der 13. Auflage des Festivals – eine Glückszahl wie Festivalleiter Thomas Höhne immer wieder betonte – neun Konzerte, ein Historischer Tanzball und eine Instrumentenausstellung mit 14 Ausstellern aus Nah und Fern statt. In der Woche vor dem Reformationstag besuchten außerdem zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland die sieben Instrumentalworkshops und drei Tanzworkshops bei hochkarätigen Experten des Historischen Tanzes und der Alten Musik, darunter der norwegische Lautenist Rolf Lislevand und der Gambist Lorenz Duftschmid.



Auf hohem musikalischem Niveau eröffnete in diesem Jahr die Batzdorfer Hofkapelle gemeinsam mit der Sopranistin Julla von Landsberg und den beiden Tenören Johannes Weiss und Christopher Renz das Festival in der Schlosskirche. Die musikalisch stimmungsvollen Momente setzten sich in den überwiegend gut besuchten Konzerten unter anderem der Wittenberger Hofkapelle, des Ensembles Saitenweisen und des Lautenduos Rolf Lislevand und Albane Imbs fort.



Auch bei der Fortsetzung der erfolgreichen Nachwuchsarbeit ist sich das Festival mit gleich zwei Nachmittagskonzerten, die von Kindern und Jugendlichen bestritten wurden, den Ensembles The Muses‘ Fellows und Praetorius Consort Wittenberg, treu geblieben. Das kommende 14. Wittenberger Renaissance Musikfestival wird vom 25. bis 31. Oktober 2019 stattfinden unter dem Motto: »Die weibliche Saite – Musikerinnen vom Mittelalter bis zur Gegenwart«.