Hiier finden Sie einige Higlights aus dem Programm des Women in Jazz Festival 2019

Das Zoe Rahmen Trio am 25. April in der Oper

Zoe Rahman ist eine der Stars der jungen britischen Jazzszene. 1971 in Chichester von einem bengalischen Vater und einer englischen Mutter geboren, studierte Zoe klassisches Klavier an der Royal Academy of Music, machte einen Musik-Abschluss an der Universität Oxford und gewann ein Stipendium für Jazz-Studien am Berklee College of Music in Boston. Die äußerst lebhafte Pianistin ist aufbauend auf ihrer klassischen Musikausbildung mit ihrer Musik tief im Jazz verwurzelt. Ihre Kompositionen ist geprägt von amerikanischen, bengalischen und irischen Einflüssen, wobei sie sich insbesondere der McCoy Tyner Klaviertradition verpflichtet fühlt. Sie ist bekannt für ihre kraftvolle Technik, ihre große Vorstellungskraft und ihre überbordende Performance. Sie spielt im Trio, oft mit Partnern, wie ihrem Bruder Idris Rahman (Klarinette) oder der britischen Jazzlegende Courtney Pine, George Mraz oder Jerry Dammers SPATIAL AKA ORCHESTRA. Ihr fünftes Album KINDRED SPIRITS gewann den MOBO – AWARD. Auch hier finden sich Themen von Abdullah Ibrahim, Duke Ellington, aber auch ihrer Lehrerin Joanne Brackeen wieder.

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Kate Westbrook am 26. April in der Konzerthalle Ulrichskirche

Obwohl sie in England geboren wurde, verbrachte Kate Westbrook einen Großteil ihrer Kindheit in den USA und Kanada. Nach ihrem Kunststudium an der Bath Academy of Art (Corsham), arbeitete sie als Malerin und lehrte am Leeds College of Art, einem Zentrum für experimentelles Theater und Performancekunst. Mitte der 70er Jahre wurde sie Mitglied der Mike Westbrook Brass Band und konzentrierte sich ganz auf die Doppelkarriere als Malerin, Sängerin und Musikerin. Sie gilt als freie Performancekünstlerin, die der zeitgenössischen Musik, der Oper, dem Jazz und dem Volkslied nahe steht (30 veröffentlichte Tonträger!). Sie spielte mit dem London Symphony Orchester und hat Brecht/Weill, aber auch Rossini und Lieder von den Beatles gesungen.

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Doppelkonzert mit Barb Jungr und Herija am 27. April in der Oper

Barb Jungr, geboren 1954 in Rochdale, England, gehört zu den Sängerinnen, deren musikalisches Spektrum zwischen Jazz, Chanson und musikalischen Kabarett liegt. Dabei hat die Künstlerin ihren ganz eigenen Stil entwickelt. Von Kritikern oft als großartig, faszinierend und magisch beschrieben, hat sich Barb Jungr einen hervorragenden Ruf als internationale Live-Performerin erworben. Sie hat die Interpretationskunst so weit perfektioniert, dass die Hörer oft erstaunt sind, zu entdecken, dass bekannte Lieder durch ihre Interpretation eine neue Magie entwickeln. Ihr Repertoire umfasst Lieder von Jacques Brel, Nina Simone, Jimmy Webb, Leonard Cohen und Bruce Springsteen (um nur einige zu nennen) und sie hat besondere Anerkennung für ihre Arbeit an den Songs von Bob Dylan erhalten. Das Album „Barb Jungr Sings Bob Dylan“ erschien bereits im Jahr 2002. Mit großer Stimme, breitem Lachen und ihrer umwerfend herzlichen Art wird Barb Jungr ihre erfolgreichste Konzertproduktion auch zum Festival Women in Jazz präsentieren. Ein Konzert, so selten wie intensiv und von einer Tiefe, die kein künstliches Pathos braucht.

Wenn eine junge Band sich den Namen Hejira gibt und dann in Interviews erklärt, dafür nur teilweise von Joni Mitchells Meisterwerk (Joni Mitchells Hejira hatte deutliche Jazzanklänge) von 1976 inspiriert worden zu sein, weil „Hejira“ ja im Arabischen schließlich Flucht oder Reise an einen besseren Ort bedeute, dann ist das schon mal eine Ansage. Wenn die Band dann auch noch von der Virtuosität halbvergessener Prog-Rock-Koryphäen wie Focus, Yes oder ELP schwärmt und gleichzeitig die Nähe zu postrockenden Kritikerlieblingen wie The Invisible beschwört, entsteht schon ein recht eigenwilliges Profil. Alles andere als „retro“ klang jedenfalls 2013 das ambitionierte, von Matthew Herbert im bandeigenen „House of Dreams“-Studio produzierte Debütalbum „Prayer Before Birth“. Man kommt nicht umhin, der Sängerin Rahel Debebe-Dessalegne mitunter eine große Nähe zu Kate Bush zu attestieren. Die britische Pop-Kritik schrieb: Es klingt „als ob Talk Talk unter der Aufsicht von Radiohead mit Fairport Convention jammen.“

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My Music is Bond. James Bond. am 28. April in der Konzerthalle Ulrichskirche

Neben dem populären James Bond Thema rund um die grandiosen Surf Rock Gitarrenriffs gab es in der langen Geschichte der Bond-Filme namhafte Interpreten, die für den Titelsong auserkoren wurden. Doch auch abseits davon gab es jede Menge Lieder, die unweigerlich an die Abenteuer des Doppel-Null-Agenten erinnern. Im besten Fall konnten die Titelsongs der Bond-Filme ganze Generationen begeistern und schallen durch den Klang der Geschichte bis heute nach, um uns allen einen wohligen Retro-Schauer über den Rücken zu jagen.

Zu den ganz großen Interpreten gehören sicherlich Nancy Sinatra, Louis Armstrong, Tina Turner, Paul McCartney, Gladis Knight, Patti LaBelle, Adele, aber auch und allen voran Shirley Bassey. Lassen Sie sich von unseren Diven in die Welt des Glamours und Agentenkinos entführen. Die grandiosesten Songs wurden von Q arrangiert und wir bringen sie Ihnen zu Gehör: natürlich geschüttelt und nicht gerührt. Line up: Die Solisten der M-Gesangsklasse Christine Berger-Brandt Anne-Marie Herda, Kristin Milus, Jutta Turner, Anke Piechotta, Maria Weigt, Johanna Hauptstock, Maria Trümper, Kristin Ullmann, Maja Walther, Emma Meiß und unser 007 Mike Pape werden begleitet vom Kollegium der Musikschule »allégro«. Unterstützt werden alle vom MI6-Bläserchor Andreas Zirpel.

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