Das 14. Wittenberger Renaissance Musikfestival

Vom 25. Oktober bis zum 3. November 2019 heißt die Lutherstadt Wittenberg alle Musikfans herzlich willkommen zum 14. Wittenberger Renaissance Musikfestival.

Unter dem Motto „Die weiblich Saite -Musikerinnen von Mittelalter bis zur Gegenwart“ stehen Komponistinnen im Blick, wie Barbara Strozzi oder Clara Schumann. Zwischen den Musikerinnen liegen knapp 200 Jahre, gingen aber als musikschaffende Frauen in die Geschichte ein. Anlässlich ihrer Jahrestage stehen Musikschöpferinnen im Mittelpunkt des diesjährigen Musikfestivals.



Thematische Bezüge in Hülle und Fülle sind vorhanden und garantieren dem Festival jährlich neue inhaltliche Schwerpunkte. Der Verein der Wittenberger Hofkapelle und der Verein WittenbergKultur organisierten Programme zum 400. Geburtstag Paul Gerhards und zum 450. Todestag Philipp Melanchthons oder nach der Musik der Spanier, Italiener, Sachsen und Angelsachsen zur Zeit der Reformation; letztes Jahr folgte ein Gedenken an den dreißigjährigen Krieg.

Schon seit 2006 werden Konzerte, Workshops, Vorträge und eine Instrumentenausstellung genutzt um Gästen von nah und fern die Musik vom Mittelalter bis zur Gegenwart näher zu bringen. Das Konzept des Festivals war von Beginn an stimmig, es wurde nur größer, länger und prominenter: erfolgreiche Workshops, renommierten Dozenten und hochkarätig besetzte Konzerte. Mittlerweile spielen internationale Spitzenkünstler wie Hille Perl, Emma Kirkby oder Maria Jonas neben der Wittenberger Hofkapelle in der Lutherstadt.

Jahr für Jahr erwartet das Wittenberger Renaissance Musikfestival tausende Besucher. Neben Konzerten können sich Gäste bei Workshops anmelden, wie Gesang, Tanz oder historischen Instrumenten. Man erlebt Künstler und Dozenten in authentischer Umgebung, an den Originalschauplätzen der Reformationsbewegung und der protestantischen Kirchenmusikgeschichte. Im kulturellen Dialog mit der Stadt und ihrer Geschichte gelingt es so, besondere Konzerterlebnisse zu schaffen, die Besucher mit den Facetten der bürgerlich-protestantischen Kultur vertraut zu machen und die Stadt auf den Spuren der Musik zu entdecken.



Seit 1996 gehören die bedeutenden Gedenkstätten wie das Lutherhaus, das Melanchthonhaus und die Stadt- und Schlosskirche zum UNESCO-Weltkulturerbe. In dieser authentischen Umgebung können auch dieses Jahr wieder hervorragende Konzerte erlebt werden, wie zum Beispiel „The Muses Feast“ mit Hille Perl oder „La Magdalena“, mit dem Nachwuchsesemble der Wittenberger Hofkapelle über Lieder und Tänze der Renaissance.

Zu den Highlights des Festivals gehören auch wieder die Ausstellung von Instrumenten und Noten aus Renaissance und Spätmittelalter und der historische Tanzball.

Renommierte Instrumentenbauer aus Europa präsentieren ihr Handwerk, geben Einblick in die aufwändige Fertigung historischer Instrumente und erläutern lokale und musikhistorische Besonderheiten.

Zum Abschluss wird zum, mittlerweile traditionellen, historischen Tanzball geladen. Wie gewohnt führen drei Tanzmeister mit Charme und Ideen durch das Tanzvergnügen. Unerlässlich am Wittenberger Ballabend ist die authentische Live-Musik, gespielt von Experten für historische Tanzmusik. Wer nicht zum ersten Mal auf einen solchen Ball geht, wird sich über seine Lieblingstänze freuen und Gleichgesinnte treffen. Ebenso herzlich willkommen sind alle Gäste, die eine rauschende Ballnacht mit historischen Tänzen zum ersten Mal erleben.

Insgesamt warten auf alle Gäste elf Konzerte, 13 Kurse für Instrumentalspiel, Gesang und Tanz, der alljährliche Tanzball, ein Dokumentarfilm „Komponistinnen“ sowie die Instrumentenausstellung.

 

Der Kartenkauf ist ab jetzt möglich. Weitere Informationen zum Wittenberger Renaissance Musikfestival findet man unter www.wittenberger-renaissancemusik.de.