Monstronale erfolgreich beendet

Ein mehr als turbulentes und aufregendes Filmfestivaljahr neigt sich dem Ende zu. Die sozialen Hürden dieses Jahres, verbunden mit den daraus resultierenden Herausforderungen aber auch neuen Chancen, haben den Machern der Monstronale viel Kraft abverlangt. Am 12. Oktober endete der letzte Programmpunkt der 8. Monstronale mit der sowohl einzigartigen als auch einzigen Live vor Ort-Filmvorführung im Boulderkombinat Halle mit dem Abschlussfilm „Sandmädchen“ von Mark Michel.

Die erste Online-Ausgabe der Monstronale begann am 7. Oktober mit einem kurzen Begrüßungsvideo von unserer diesjährigen Moderatorin, der bezaubernden Katja Hofmann, und dem Festivalleiter Christian Schunke. Auf die Streamingportal gab es ein buntes Programm mit einem Mix aus Animations- und Realfilmen in 8 verschiedenen Programmschwerpunkten.

 



Wettbewerbssieger 2020

Im Kinderkurzfilmwettbewerb Wilde Welten ging der Publikumspreis in Höhe von 300€ an „Broken Doll“ von Gaspar Aguirre & Román Sovrano aus Argentinien. Der Hauptpreis mit 500€ ging in die Schweiz an Why Slugs Have No Legs von Aline Höchli. 

In der Wettbewerbskategorie Shortdocs ging der Publikumspreis, dotiert mit einem Preisgeld von 400€, an den deutschen Dokumentarfilmer Julius Dommer mit seinem Film Ascona, der liebevoll die Geschichte eines Minigolfplatzes porträtiert. 

Der Hauptpreis mit 600€ geht an einen Film, „der ganz präzise und dabei schnörkellos, fein im Rhythmus und doch hochkomplex mit Liebe zum Detail mehr als nur eine kleine Mutter/Kind-Geschichte“ erzählt – Thomas Jeschner, Juror. Die Rede ist von Iktamuli, der aus der Feder der deutschen Animations-& Dokumentarfilmemacherin Anne-Christine Plate stammt.

Die Ergebnisse des Internationalen Wettbewerbs war in diesem Jahr keine leichte Angelegenheit, da das sehr facettenreiche Programm der Jury das Ranking erschwerte. Nur beim Sieger des Hauptpreise waren sich alle schnell einig.  



1. Platz,1000 €: Daughter von Daria Kashcheeva, Tschechische Republik

„Einstimmig erklärt sich die Jury beeindruckt von der berührenden Geschichte, die ohne Worte von der besonderen Beziehung zwischen Vater und Tochter erzählt. bemerkenswert ist die innovative Kamera, welche präzise und ebenso aufwendig animiert wie die Hauptcharaktere die Grenzen der Stopp-motion Animation zu überwinden scheint und so den Zuschauer unmittelbar am Geschehen teilhaben und mitfühlen lässt.“ Franka Sachse, Jurorin.

2. Platz 800 €: Apfelmus von Alexander Gratzer, Österreich

3. Platz 600 €: Polter von Álvaro Vicario, Spanien                  

Die Veranstalter möchten sich herzlich bei allen Förderern und Sponsoren, insbesondere beim Puschkino, der Stadt Halle und dem Land Sachsen-Anhalt aber auch bei Lotto Sachsen-Anhalt, Dell, dem Studierendenrat der MLU Halle, der Volksbank, HWG, Rademacher Immobilien, dem MMZ, Robert Lacroix, Werkleitz, SUNDAY Filmproductions und dem Boulderkombinat recht herzlich für die ausdauernde Unterstützung in diesem hindernisreichen Festivaljahr bedanken, ohne die eine Umsetzung nicht hätte stattfinden können.

Mit vielen neuen Erkenntnissen und Erfahrungen blicken die Veranstalter gespannt auf die kommende Festivalsaison und auf die 9. Monstronale 2021.