Monstrale startet mit und ohne Publikum

„Monsternale?“, „Monstanole?“, „Monstronale?“  - den Machern des nicht ganz gleichnamigen Festivals sind sicher noch viel mehr Namensvarianten bekannt. Aber das gehört dazu, wenn man immer weiter wächst, dass der Name, der im deutschsprachigen Raum lustig klingt, dann im Englischen oder Französischem für einige Zungenbrecher sorgt. Und so kam es, nach bestimmt vielen Diskussionen, wie das Festival weiter in der internationale Community wachsen kann, zur Namensänderung. Aus „Monstronale“ wird „Monstrale“ zu ändern. Raider heißt jetzt Twix und beim Festival bleibt inhaltlich alles gleich.

Das diesjährige Programm im Festivalzeitraum vom 6. bis 10. Oktober, ist inzwischen vollständig auf einer neuen Internetpräsenz verfügbar. Dort befindet sich auch eine Einzelübersicht zu den jeweiligen Filmen. In diesem Jahr gibt es zwei Wettbewerbe - den internationalen Wettbewerb sowie Shortdocs (internationaler Wettbewerb Kurzdokumentation). Zudem haben wir die Preisgelder auf insgesamt 5100,00 € für die Wettbewerbe angehoben, um Shortdocs dem internationalen Wettbewerb vergleichbar gegenüber zu stellen.



Die maximale Länge der Filme im Bereich Kurzdokumentation wurde von 15 auf 21 Minuten hochgesetzt, da in den Vorjahren viele Filme aufgrund ihrer Überlänge nicht ausgewählt werden konnten. Aufgrund dessen haben die Macher eine überwältigende Anzahl an Einreichungen erhalten und die finale Filmauswahl gestaltete sich auch wegen der hohen Qualität wie in jedem Jahr schwierig.



Die Wettbewerbe nun mit jeweils zwei Programmblöcken vertreten. Das erhöht nicht nur den Wettbewerbscharakter, sondern bietet den Filmen auch einen angemessenen Zeitrahmen. Zugleich gibt es zum Abschluss des diesjährigen Themenprogramms “Identität” den Film “Ruben Brandt” (Foto), der im letzten Jahr seinen Release in Deutschland hatte.

https://monstrale.org/programm