Die MansFeld-Trilogie: Helbra – ein emotionaler Film zwischen Resignation und Hoffnung

Mario Schneiders Dokumentarfilm beschäftigt sich mit drei drogenabhängigen Söhne von Familien aus Mansfeld. (Foto: 42film)

"Helbra" erzählt die Geschichte dreier Freunde und ihrer jahrelangen Drogenabhängigkeit in einem kleinen Dorf im Mansfelder Land. Der Regisseur Mario Schneider eröffnete mit diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005 seine Trilogie "MansFeld". Erzählt wird von Helbra, wie es "damals" war und heute ist, von seinen Einwohnern, die etwas Vergangenes vermissen: den jahrhundertelangen Bergbau. Erzählt wird von einer alltäglichen Fahrt, einer Fahrt, die einen "fixiert", bei der man "alles drum herum ausblendet" einer Fahrt nach Halle, zum Bahnhof, zum Heroin "wo alles von einem abfällt." Eine dramatische Geschichte von drei Familien und deren Umgang mit der Sucht ihrer Söhne und Geschwister.

Die Filmproduktionsfirma 42film mit Sitz in Halle wurde im Jahr 2004  gegründet. Den Stamm der Firma bilden heute die Produzenten Elke Goreczka und Christoph Kukula, der Regisseur Mario Schneider ist der Firma bis heute eng verbunden. 42film produziert Spiel- und Dokumentarfilme, die im Hier und Heute spielen.

(Martin Große, Kulturfalter Februar 2005)

Trailer: Helbra